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Ein Ort feiert: Kronshagen ahoi!

Seniorenkarneval Ein Ort feiert: Kronshagen ahoi!

160 Gäste haben am Sonntag den 23. Seniorenkarneval im Bürgerhaus in Kronshagen besucht. Mit dem Narrhallamarsch zogen der Elferrat des Rhenania Carneval Club (RCC) und der Poggendörper (EdP) um 15.11 Uhr ein. In den Bütten bekam ganz nach Brauch auch die Politik ihr Fett weg.

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Marion Schröder kämpft nicht nur als Elfriede Meierlein für den Karneval in Kronshagen

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Zum 23. Mal wurde im Bürgerhaus Kronshagen am Sonntag Seniorenkarneval gefeiert. Mit dem Narrhallamarsch zogen der Elferrat des Rhenania Carneval Club (RCC) und der Poggendörper (EdP) um 15.11 Uhr ein und eröffneten die Sitzung, zu der gut 160 begeisterte Karnevalisten gekommen waren.

 „Drei Tage Karneval in Kronshagen, das ist ein Riesenspaß, und was die Tänzer betrifft auch echter Leistungssport“, sagte Bürgervorsteher Bernd Carstensen zur Begrüßung, bevor er den Narren das Zepter überließ und ein wahres Feuerwerk aus Tanz und Gesang auf der Bühne abgebrannt wurde.

 Die Grün-Weißen-Minifunken der Poggendörper bis hin zu den erfahrenen Karnevalisten sorgten für Stimmung im Saal. Klar, dass bei so einer Sitzung auch so mancher in die Bütt steigt und – auch das ist guter Brauch – die Politik ein wenig ihr Fett weg bekommt. Den Part übernahm Gemeindesekretärin Marion Schröder als Elfriede Meierlein aus Kronsförde, die ebenfalls bei der Behörde arbeitet. Ähnlichkeiten zu Kronshagen waren – so sagten Eingeweihte – weder zufällig noch unabsichtlich.

 Ihr Bürgermeister Bertram Engel, sei schon ein netter Bengel, weiß die Vorzimmerregentin zu berichten, die auch einen guten Draht ins Rathaus nach Kronshagen hat. Meierlein ist eine genaue Beobachterin der Szene. Sie wusste zu berichten, dass Bürgervorsteher Bernd Carstensen nur schwer an Schokolade und Lakritz vorbeigehen kann und alles mit guter Nase selbst in der hintersten Ecke des Schrankes findet. Trotzdem seien die Frauen außer Rand und Band, wenn sie ihn sehen.

 Bürgermeister Uwe Meister, der sich im Dänenland auf seinen Ruhestand vorbereitet, musste sich mit vielen unschönen Dingen plagen. Ortskernplanung, Neubauten und Kanalsanierung – wenn ihr Chef im Mai abtritt, dann legt sie dem Nachfolger schon mal ans Herz, die Karneval-Tradition in Kronshagen zu erhalten.

 Ein durchaus ernster Wunsch. Denn wie es um die Zukunft des Karnevals im Ort bestellt ist, ist ungewiss. Marion Schröder, die tatkräftig die Sessionen mitorganisierte, geht auch in den Ruhestand. Dafür gab es viel Dank und den Prinzenorden von Poggen und Rhenaniern. Das Votum des Publikums dürfte, gemessen am Beifall, wohl klar sein: Kronshagen soll Heimat der Vereine bleiben. Kronshagen ahoi!

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