20 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Partnerverein für Uganda gegründet

Kronshagen Partnerverein für Uganda gegründet

Es ist geschafft! Die Zusammenarbeit mit den Freunden in Uganda steht in Kronshagen auf festen Füßen. Am Mittwoch gründete sich der Partnerschaftsverein Kronshagen-Bushenyi/Ishaka. Die bereits 28 Mitglieder verabschiedeten die Satzung einstimmig.

Voriger Artikel
Stadtwerke Rendsburg und Schleswig wollen kooperieren
Nächster Artikel
Regeln lernen leicht gemacht

Zum Vorstand des Partnerschaftsvereins gehören (unten v.l.): Schatzmeisterin Astrid Schenker-Simbürger, Schriftführer Klaus Onnasch, Vorsitzende Ulrike Khuen-Rauter und Stellvertreterin Andrea Linfoot, oben von links: die Beisitzerinnen Eicke Paysen, Susanne Dannenberg und Ev Pagel.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Rund zweieinhalb Jahre war in den politischen Diskussionen die Möglichkeit eine kommunalen Partnerschaft mit der Gemeinde Bushenyi/Ishaka offen gehalten worden – zuletzt fand sich dafür aber keine Mehrheit. Größter gemeinsamer Nenner ist die Organisation der Partnerschaftsarbeit über einen Verein. Nachdem das klar war, verliefen die Gründungsvorbereitungen wie am Schnürchen, sodass Bürgermeister Ingo Sander (CDU) nur begeistert für das ehrenamtliche Engagement danken und dem Vorstand eine „glückliche Hand“ wünschen konnte.

 Ulrike Khuen-Rauter wurde zur Vorsitzenden gewählt, Stellvertreterin ist Andrea Linfoot. Zum Vorstand gehören auch Schatzmeisterin Astrid Schenker-Simbürger, Schriftführer Klaus Onnasch sowie die Beisitzerinnen Ev Pagel, Susanne Dannenberg und Eicke Paysen. Alle wurden einstimmig gewählt.

 Nach der Registrierung des Vereins beim Amtsgericht Rendsburg und dem Antrag auf Gemeinnützigkeit wird der Vorstand voraussichtlich im September zur ersten Mitgliederversammlung einladen. Vermutlich dann stellt der Verein den Antrag an die Gemeinde, Mitglied zu werden.

 Der Verein setzt sich zum Ziel, den partnerschaftlichen Kontakt und den Austausch zwischen den beiden Regionen zu intensivieren sowie die Verständigung der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu fördern. Damit will er einen Beitrag zu einer Erweiterung der Weltsicht leisten und auch exemplarisch am Ort für eine gerechtere Welt eintreten. Die wechselseitige Bildungsarbeit soll von Kronshagen aus im Sinne einer befreundeten Gemeinde weiter entwickelt werden.

 Der Satzungszweck wird durch selbst finanzierte Bildungsreisen, durch Projekte zum Umwelt- und Naturschutz, zum Gesundheitswesen sowie durch interkulturelles und interreligiöses Lernen und Jugendaustausch erfüllt. Die nächste Reisegruppe besucht Uganda vom 17. November bis 2. Dezember.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3