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Neuer Belag für die Laufbahn

Kronshagen investiert 640000 Euro Neuer Belag für die Laufbahn

Es ist eine große Investition: Mehr als 3,5 Millionen Euro gibt die Gemeinde Kronshagen in diesem Sommer für die Modernisierung der Schullandschaft am Suchdorfer Weg aus. Etwa 3 Millionen kosten der Ausbau der Gemeinschaftsschule sowie die Erweiterung der Mensa. Aber auch ein paar hundert Meter entfernt sind Bagger und Bauarbeiter im Einsatz: Die Kompletterneuerung der 400-Meter-Laufbahn auf dem Sportplatz 3 schlägt mit rund 640000 Euro zu Buche.

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Investition von 640000 Euro: Im Sportzentrum am Suchsdorfer Weg lässt die Gemeinde Kronshagen die mehr als 30 Jhre alte 400-Meter-Laufbahn erneuern.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. 1980 war die Wettkampfanlage feierlich eingeweiht worden. Neben dem Rasensportplatz bestand sie aus einer Kampfbahn Typ C mit vier Mal 400 Meter Rundlaufbahnen sowie sechs Mal 100 Meter Kurzstreckenbahnen. Zusätzlich ermöglichte die Anlage Speerwurf, Stabhoch- und Hochsprung sowie Weitsprung und Kugelstoßen.

 Nach mehr als drei Jahrzehnten entsprach die Anlage nicht mehr dem Stand der Technik, und immer häufiger waren Klagen von Sportlern zu hören. Das Gymnasium stellte schließlich den Antrag für die Sanierung, andernfalls hätten die Schüler des Sportprofils dauerhaft auf die Anlage der Kieler Uni ausweichen müssen. Vor allem die Tennenlaufbahn gab Anlass zur Kritik: Das Material war über die Jahre knallhart wie Beton geworden – bei Stürzen drohten üble Verletzungen.

 Das belastete Deckmaterial ist bereits abgetragen worden. Es enthielt Schlacke, ein Abfallprodukt aus der Hochofenindustrie. Jetzt sind die Tiefbauer aus Neubrandenburg dran. Sie haben inzwischen Drainagerohre an der 400-Meter-Laufbahn verlegt, die Muldenrinne folgt. „Die Arbeiten liegen trotz der Regentage im Zeitplan. Bis November müssen wir fertig sein“, sagt Ingenieur Volker Stapel vom Planungsbüro Siller. Er hat in Kronshagen seinerzeit den Bau des Kunststoffrasenplatzes begleitet.

 Die neue Deckschicht besteht aus einem 20 Zentimeter dicken wasserdurchlässigen Schottergemisch; darauf werden voraussichtlich Ende September fünf Zentimeter Asphalt aufgetragen. Oben drauf kommt eine 1,5 Zentimeter dicke Kunststoffbeschichtung. Die Gemeinde entschied sich für die teurere Variante, weil diese mindestens 25 Jahre hält. Den Wunsch des TSV nach einer Flutlichtanlage erfüllte sie nicht: Das hätte die Kosten – je nach Variante – um weitere 100000 bis 200000 Euro nach oben getrieben.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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