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Bus nach der 7. Stunde fährt auch 2019

Schulzentrum Kronshagen Bus nach der 7. Stunde fährt auch 2019

Die Sonderfahrt der Linie 640 nach der 7. Stunde vom Schulzentrum Kronshagen ins Amt Achterwehr ist auch für das kommende Schuljahr gesichert. Das beschloss der Schulausschuss. Sie führt zu zusätzlichen Kosten von 7500 Euro. Ende 2016 hatte sich der Kreis aus der Mitfinanzierung zurückgezogen.

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Schmuddelwetter: Der Bus nach der 7. Stunde bringt viele Kinder vom Schulzentrum Kronshagen trocken in die Gemeinden des Amtes Achterwehr.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Im Vorfeld der neuen Schüler-Anmeldungen für das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule Kronshagen schafft der Ausschuss damit Planungssicherheit für die Eltern. Die Buslinie in die Gemeinden des Amtes Achterwehr war bisher nur bis zum Schuljahresende 2018 gesichert. Trotz der positiven Entscheidung macht sich in der Politik allgemeine Unzufriedenheit breit: Nach der im September vom Kreistag in Rendsburg verabschiedeten Satzung für die Schülerbeförderung ist künftig zwar die jeweilige Wohnung des Schülers und nicht mehr ein fiktiver Ortsmittelpunkt in der Wohnortgemeinde für die Berechnung des Schulweges maßgebend. Aber der angebene Zielpunkt sorgt in Kronshagen für Unverständnis. 

Dieser muss aus Sicht des Kreises die nächstgelegene Schule sein. Dadurch hat nicht das Schulzentrum Kronshagen die Nase vorn, sondern Schulen in Kiel und in Schacht-Audorf. „Für den Kreis ist es uninteressant, dass Kiel eine kreisfreie Stadt ist“, sagt Anke Bahns-Rehse, Hauptamtsleiterin im Rathaus. Die Verwaltung habe die Rendsburger Behörde mehrfach darauf angesprochen, „aber wir dringen nicht durch“, stellte Bahns-Rehse fest.

Würde der Bus nach der 7.Stunde nicht mehr fahren, müssten die Schüler bis zu 70 Minuten auf den nächsten Bus warten. Auch ein Vorziehen des Unterrichtsschlusses hätte keinerlei Auswirkungen auf die Kreisförderung, da die Kronshagener Schulen für die Kinder des Amtes Achterwehr nicht die nächstgelegenen sind. Georg Lentsch (SPD) regte an, die jetzige Beförderung durch die Autokraft selbst in die Hand zu nehmen und die Leistungen auszuschreiben. Das ist nach Angaben der Hauptamtsleiterin jedoch nicht möglich: „Die Autokraft hat für die Strecke eine Konzession.“

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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