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Kinder planen Ersatz-Spielplatz

Kronshagen Kinder planen Ersatz-Spielplatz

Der notwendige Bau von Unterkünften für Asylsuchende hat das Spielplatzkonzept in Kronshagen zur Makulatur gemacht und für viel Unruhe gesorgt. Der Spiel- und Bolzplatz in der Bürgermeister-Drews-Straße war als Pilotprojekt für die naturnahe Umgestaltung auserkoren.

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Der Spiel- und Bolzplatz an der Bürgermeister-Drews-Straße wird verlegt. An der Neuplanung werden die Kinder beteiligt.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen.  Nun werden auf der umstrittenen Fläche Wohncontainer und Sozialwohnungen errichtet. Einstimmig beschloss jetzt der Kinderausschuss, am Ende der Straße einen neuen Spielplatz unter Beteiligung der Kinder zu planen. Darüber hinaus sprach sich das Gremium dafür aus, in Kopperpahl den Spielplatz am Siedlerheim sowie den Bolzplatz Tegelkuhle zu erhalten.

50000 Euro stehen im Haushalt für die naturnahe Neuplanung in der Bürgermeister-Drews-Straße 95 bereit. Da die Fläche kleiner als der jetzige Spiel- und Bolzplatz ist, verhandelt Bürgermeister Uwe Meister derzeit mit dem angrenzenden Kleingartenverein wegen der möglichen Erweiterung um eine Parzelle. Ein Ergebnis gibt es noch nicht. Jetzt läuft aber schon die Vorbereitung der Kinderbeteiligung. Das Altenholzer Büro für Freiraum- und Landschaftsplanung, das bereits den Pausenhofes an der Brüder-Grimm-Schule mitgestaltet hat, wird zusammen mit Rathausmitarbeiter Christoph Simonis noch in diesem Sommer zu Workshops einladen. Daran können sämtliche kleinen Nutzer teilnehmen. Bereits im Juli sollen die Kindergärten Zwergenhausen und Kopperpahler Allee 40 sowie die Tagesmütter beteiligt werden, nach den Ferien sind die Anwohnerkinder dran.

 Das gemeinsam erarbeitete Konzept wird voraussichtlich im September vorgestellt. Nach dem Zeitplan der Verwaltung könnten die Arbeiten im Oktober ausgeschrieben und im November umgesetzt werden, sodass der neue Spielplatz zum kommenden Frühjahr an die Kinder übergeben werden könnte.

 Auch in Kopperpahl gab es Widerspruch gegen die Aufhebung der Spiel- und Bolzareale. Der Ausschuss hatte die Entscheidung in der Annahme getroffen, dass die Flächen nur noch gering genutzt werden. Auf dem Spielplatz Tegelkuhle werden nun zwar Wohncontainer für Flüchtlinge aufgestellt, aber im nordöstlichen Bereich bleibt der Bolzplatz erhalten – ebenso der benachbarte Spielplatz am Siedlerheim. Dieser sollte ursprünglich genauso wie der in der Kleingartenanlage Rosenau abgebaut oder in die kostenpflichtige Trägerschaft der Vereine übergeben werden.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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