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Stall brannte in Flintbek

Kühe gerettet Stall brannte in Flintbek

In der Nacht zum Dienstag gegen 4.20 wurde die Flintbeker Feuerwehr alarmiert, weil ein Stall und ein Maschinenschuppen in der Gemeinde Schönhorst in Brand geraten war. In dem Stall im Bokseer Weg befanden sich rund 20 Kühe und Kälber. Alle konnten gerettet werden.

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Wehren aus Groß Flintbek, Klein Flintbek, Schönhorst und Flintbek Voorde löschten das Feuer.

Quelle: Joachim Krüger

Flintbek. „Es war der Horror, zusehen zu müssen, wie alles in Flammen steht.“ Das sagt Sabine Först einige Stunden, nachdem ein Großfeuer einen Stall und ein Wirtschaftsgebäude auf ihrem Hof im Flintbeker Holz zerstört hat. Dennoch hatten Sabine und Claus Först Glück im Unglück: „Weder Tiere noch Menschen sind zu Schaden gekommen“, bilanziert Flintbeks Ortswehrführer Dirk Hagenah.

Gegen 4.21 Uhr ging die Alarmierung raus. „Zuerst wurden die Wehren aus Schönhorst, Großflintbek und Kleinflintbek alarmiert“, erklärt Hagenah weiter. Das Feuer wurde offenbar durch die Zeitungsausträgerin entdeckt, die sofort an der Tür von Familie Först klingelte. „Parallel dazu hatte ein Autofahrer das Feuer gemeldet“, sagt Sabine Först. Als sie in Richtung Feuerschein schaute, wurde ihr klar: „Das war wie im Film, ganz unheimlich.“

Neben vielen Maschinen standen in dem Stall 18 Kälber und zwei Kühe, in der benachbarten Garage das Familienfahrzeug. „Ich habe sofort einen der Wehrleute gefragt, ob ich das Auto noch rausholen darf. Und das habe ich dann schnell gemacht“, erzählt Sabine Först. Inzwischen waren rund 70 Wehrleute – Voorde war nachgefordert worden – vor Ort. „Als erstes haben wir die Tiere aus dem Stall geholt. Es war in allerletzter Minuten“, sagt Hagenah. Aber der Einsatz war erfolgreich: „Alle Tiere konnten unverletzt aus dem Stall gerettet werden.“ Inzwischen sind alle Tiere, auch die 35 Milchkühe, auf einem Hof in der Nachbarschaft. „Sie müssen regelmäßig gemolken werden, das geht hier im Moment nicht“, sagt Claus Först.

Die Chancen auf Rettung der Gebäude waren gleich Null. „Es brannte bei unserer Ankunft bereits in voller Ausdehnung. Wir konnten nur noch aufpassen, dass das Feuer nicht auf das Wohnhaus, die Solaranlage und das Nebengebäude übergreift“, erklärt Hagenah das Vorgehen der Einsatzkräfte. Teile der Solaranlage wurden zerstört, das Gros der großen Platten blieb verschont. Das Wasser wurde aus einem Teich von einer gegenüberliegenden Koppel geholt, die Löschschläuche konnten unter der Straße verlegt werden, weil es dort einen Tunnel für den Weidetrieb der Kühe gibt.

Gestern Vormittag rückte bereits der Bagger an, um unter Aufsicht der Feuerwehr die zerstörten Gebäude abzureißen. Letzte Glutnester wurden beseitigt, die Brandursache steht ebenso wie die Schadenshöhe noch nicht fest.

Hier finden Sie Fotos vom Feuerwehreinsatz.

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