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Sonntags zum Nulltarif ins Museum

Rendsburg und Büdelsdorf Sonntags zum Nulltarif ins Museum

Die neue Marke heißt „KulTour“. Unter ihrem Motto öffnen Museen in Rendsburg und Büdelsdorf sonntags zum Nulltarif. Start ist am 30. Oktober. Das Jüdische Museum in der Prinzessinstraße, das Historische Museum in der Arsenalstraße und das Eisenkunstgussmuseum in der Ahlmannallee sind dabei.

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Sie laden ein zum freien Eintritt in die Museen unter dem Titel "Kultour": Ulrike Ernemann (v.l.) vom Eisenkunstgussmuseum, Guido Wendt von den Landesmuseen, Martin Westphal vom Historischen Museum und Carsten Fleischhauer vom Jüdischen Museum.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Schon vor Wochen hatte Guido Wendt, der kaufmännische Geschäftsführer der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum auf Schloss Gottorf, den Nulltarif angekündigt. Denkbar war zunächst ein Starttermin im Oktober. Am Mittwoch nun stellten Wendt und die Leiter der beteiligten Museen - Carsten Fleischhauer, Dr. Martin Westphal und Ulrike Ernemann - das Konzept vor. Es sei einmalig in Schleswig-Holstein.

Wendt: „Wir wollen zeigen, welche Vielfalt es in der Region an kulturellen Einrichtungen gibt.“ Es gehe darum, die Museen bekannt zu machen. „Da ist vielleicht noch ein bisschen Luft nach oben.“ Und die Häuser wollen mit dem Angebot Barrieren abbauen. Auf den Eintrittspreis an einem Tag in der Woche zu verzichten, sei „ein Zeichen dafür, dass wir die Türen öffnen und unseren Bildungsauftrag wahrnehmen wollen“, erklärte Carsten Fleischhauer, der Leiter des Jüdischen Museums in der Rendsburger Prinzessinstraße. Der Nulltarif „wird viele Schwellen senken“, fand auch Ulrike Ernemann, die Leiterin des Büdelsdorfer Eisenkunstgussmuseums.

Bewusst habe man den Sonntag gewählt. Carsten Fleischhauer: „Wir wollen ausdrücklich den attraktivsten Tag der Woche nehmen, an dem die Leute Zeit haben, ins Museum zu gehen.“ Dass sich die drei Häuser auf unbekanntes Terrain begeben, unterstrich Martin Westphal, der Leiter des Historischen Museums und des Druckmuseums im Hohen Arsenal: „Wir sind gespannt, wie die Besucherströme sich entwickeln, ob die Häuser am Sonntag brechend voll sind und den Rest der Woche leer, oder ob die Leute nochmal kommen und Eintritt zahlen.“

Um tatsächlich gemeinsame Sache machen zu können, haben sich die drei Museen auf einheitliche Öffnungszeiten an Sonntagen geeinigt, 10 bis 17 Uhr.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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