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Weiterer Schritt in Richtung Museum

Nortorf Weiterer Schritt in Richtung Museum

Uneinigkeit zwischen den Fraktionen im Sozial- und Kulturausschuss in Sachen Schallplattenmuseum Nortorf: Während die SPD dem Umbau des Kesselhauses skeptisch gegenüber stand, trieben FDP und CDU mit Unterstützung der Grünen eine Machbarkeitsstudie über die Einrichtung eines Museums voran. Dafür müssten 19000 Euro im städtischen Haushalt bereit gestellt werden.

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Die Stadt Nortorf hat das ehemalige Kesselhaus der Teldec-Press als neuen Standort für das Museum bereits gekauft.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. „Für mich ist die Basis des Ganzen schon nicht machbar“, meinte Ausschussvorsitzender Michael Friedrich (SPD), der schon in vorhergegangenen Sitzungen seine kritische Haltung untermauert hatte. Aus der Beschlussvorlage ging hervor, dass die Stadt versucht, die Realisierung eines Schallplattenmuseums, sofern die überhaupt möglich ist, über Mittel der Aktivregion Mittelholstein zu finanzieren. Dafür brauche es, so heißt es, eine professionell erstellte Machbarkeitsstudie inklusive einer Marktbetrachtung und Wettbewerbsanalyse.

 „Dies wäre ein weiterer Schritt in Richtung Museum“, plädierte Torben Ackermann (CDU) und verwies auf 75 Prozent möglicher Zuschüsse für die Studie, die das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ zugesagt habe. So würde die Stadtkasse nur noch mit 5000 Euro belastet werden. Förderfähig ist die Studie aber nur mit dem Ziel einer konkreten Projektumsetzung. Das heißt, die politischen Gremien müssten sie beschließen.

 Friedrich zeigte sich in Anbetracht anderer kostenintensiver Projekte nicht vom Grundkonzept überzeugt. Auch Willi Gronewald, SPD-Fraktionsvorsitzender und als Gast anwesend, betonte: „Zwischen Museum erhalten, wünschen und umsetzen liegen Welten.“ Er warnte vor „Schnellschüssen in alle Himmelsrichtungen“, schließlich müssten auch die Folgekosten einkalkuliert werden. Die würden in die „rein wirtschaftliche Betrachtung“ einbezogen werden, sagte dazu Amtsdirektor Dieter Staschewski. Bernd Rohwer (CDU) forderte, diesen Schritt zu gehen, auch wenn die Studie anschließend möglicherweise ein negatives Ergebnis vorweise. Die Stadt könne kein Museum planen, ohne zu wissen, ob es machbar sei.

 Mit sieben Ja- und drei Nein-Stimmen beschloss der Ausschuss, den Stadtverordneten zu empfehlen, die Machbarkeitsstudie vom Hamburger Büro Futour Wenzel ausarbeiten zu lassen.

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