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In Sorge um die Museen

Rendsburg In Sorge um die Museen

Die Sorge um die Zukunft der Museen im Rendsburger Kulturzentrum Hohes Arsenal wachsen. Jetzt warnt der Förderverein die Stadt vor einem Verzicht auf die von Museums-Chef Martin Westphal empfohlene Modernisierung. Hintergrund der Sorge ist die Sparpolitik der Stadt.

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Seit 2014 sind die Museen im Hohen Arsenal mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die Sparpläne könnten „den Museumsbetrieb in seinen Grundfesten treffen“, warnt der Vorsitzende des Fördervereins, Burkhard Tesche. Sollte die Stadt die Modernisierung ablehnen, habe das „sehr weitreichende Konsequenzen für die Kultur als wichtigen Standortfaktor“. Zu befürchten sei, dass das Museum das 2014 für einen Zeitraum von fünf Jahren erhaltene Gütesiegel wieder abgeben müsse. Das sei „mit einem Image-Schaden“ für die Stadt verbunden. Zu befürchten sei außerdem, dass die Zahl der Besucher zurückgeht, weil die Ausstellung veraltet ist.

Zum Selbstverständnis des Förderkreises schreibt Tesche: „Wir verstehen Kultur als Herzmuskel unserer Gesellschaft, als einen bedeutenden Standortfaktor und zugleich prägende Erscheinungsform des individuellen wie gesellschaftlichen Lebens.“

Museums-Chef Westphal will erstmals nach rund 25 Jahren seinem Museum ein Facelifting verpassen und mit Ausstellungsstücken aus der Garnisonszeit einen neuen Schwerpunkt setzen. Er rechnet für Planungen und Umbauten mit Gesamtkosten von 345000 Euro, verteilt auf drei Jahre. Fürs kommende Jahr plant er eine erste Ausgabe von 54000 Euro.

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