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Kunst-Kaleidoskop am Straßenrand

Bordesholm Kunst-Kaleidoskop am Straßenrand

Viele Straßenlaternen im Ort leuchten jetzt noch mehr: An über 60 Masten prangt ein buntes Kaleidoskop aus Objekten, Bildern, Skulpturen und Collagen. Am Sonnabend wurde das Projekt unter dem Titel „Kunstachse west-ost“ mit einer Besichtigungstour eingeweiht – und heimste dabei viel Beifall ein.

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In Bordesholm wird es jetzt bunt am Straßenrand.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Viele Straßenlaternen im Ort leuchten jetzt noch mehr: An weit über 60 Masten in Bordesholm prangt ein buntes Kaleidoskop aus Objekten, Bildern, Skulpturen und Collagen. Am Sonnabend wurde das Projekt unter dem Titel „Kunstachse west-ost“ mit einer Besichtigungstour eingeweiht – und heimste dabei viel Beifall ein. Der stellvertretende Bürgermeister Ronald Büssow sprach von einer tollen Idee und einer ganz besonderen Aktion.

„So etwas haben wir noch nie bei uns in Bordesholm gehabt, das ist eine tolle Geschichte. Und ich bin sicher, die Kultur wird eine zunehmende Rolle im Tourismus spielen“, sagte Büssow, der auch im Vorstand des örtlichen Tourismusvereins aktiv ist, während der Eröffnung vor rund 50 Gästen und Akteuren des Projekts. Zahlreiche Künstler, aber auch Schulklassen, Geschäfte sowie Anwohner gestalteten auf ihre Weise die Laternen zwischen dem Rathaus und dem Atelier der Künstlerin Tatjana Wolfers in der Wildhofstraße. Fast ausschließlich positive Reaktionen erlebten die „Freunde der Laternenkunst“, wie Büssow die Akteure augenzwinkernd nannte, beim Aufbau der 2,8 Kilometer langen Kunstachse.

Hier finden Sie Bilder von der neuen Kunstachse in Bordesholm.

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„Wir wurden oft angesprochen, wie großartig doch die Idee ist“, berichtete Christine Clausen, die das von ihrem Ehemann Nils Clausen initiierte Projekt vor Ort organisierte. Edzard Ihnen kam beim Aufbau seiner Giraffenskulptur am Amtmannspark mit einem Angler ins Gespräch. „Der Mann befürchtete, dass Jugendliche die Kunstfiguren zerstören könnten“, erzählte der Bordesholmer, der über einen Malkurs bei Tatjana Wolfers zum Projekt kam. Gar keine Reaktionen registrierte dagegen Anja Hölscher, die mit einem Jugendlichen aus einer Betreuungseinrichtung eine Laterne mit einer speziellen Girlande in den Landesfarben ausstaffierte. „Das fand ich sehr schade, es kamen auch keine Nachbarn vorbei, dabei waren wir zwei Stunden mit dem Aufbau beschäftigt“, erinnerte sich die Ärztin.

Zehn Tage lang ist Kunstachse west-ost zu sehen, dann sollen die Objekte abgebaut werden. Das Projekt im Rahmen des Bordesholmer Kultour-Sommers bleibt einmalig, betonte Nils Clausen: „Eine Wiederholung finde ich langweilig.“

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