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Visite auf dem Radweg

L 318 Bordesholm Visite auf dem Radweg

Verkehrsminister Reinhard Meyer besuchte die Baustelle an der Landesstraße 318 in Bordesholm und auch den dazugehörigen Fahrradweg, der ebenfalls erneuert wird. Die Bordesholmer nutzten die Gelegenheit und forderten eine große Ampelanlage beim Gewerbegebiet an der L 49.

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Bordesholms Bürgermeister Helmut Tiede (Mitte) und sein Stellvertreter Ronald Büssow (links) schauen sich mit dem Wirtschaftsminister Reinhard Meyer die Baustelle und den Radweg an der L 318 mal genauer an.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Zurzeit müssen die Radfahrer auf der viel befahrenen Landesstraße 318 teilweise noch auf die Fahrbahn ausweichen. Tempo 30 gilt dort für die Autofahrer. Anfang Juli soll die Sanierung der Radwege, von der sich Verkehrsminister Reinhard Meyer vor Ort ein Bild machte, abgeschlossen sein. Die Vertreter der Gemeinde Bordesholm nutzten den „hohen Besuch“ auch, um für die andere Landesstraße am ökologischen Gewerbegebiet, die L 49, erneut eine „große Ampellösung“ zu fordern.

 „Mit dieser Baumaßnahme tragen wir erheblich zur Verkehrssicherheit bei, insbesondere für die Schulwege“, machte Meyer an der L 318 deutlich. Die 1,5 Kilometer von der Einmündung Immenkorv bis zur Alten Landstraße auf der östlichen Seite sowie die 1,4 Kilometer lange Trasse von der Bahnhofstraße bis zur Alten Landstraße seien im landesweiten Radverkehrsnetz als Vorrangflächen für den Alltagsradverkehr ausgewiesen. Rund 500 Kinder und Jugendliche führen darauf zur Lindengrund- oder zur Hans-Brüggemann-Gemeinschaftsschule. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, bei der auch die verbeulten rotweißen Geländer an der Kreuzung bei der Gaststätte Hotel Carstens ausgetauscht werden sollen, belaufen sich auf 125 000 Euro.

 Was der Minister Meyer nicht so richtig erwähnte: Den auf der Westseite verlaufenden Radweg würde das Land gerne an die Gemeinde komplett übergeben – ansonsten würde die Trasse zum Gehweg herabgestuft. Die Folge: Das Land spart Kosten, weil dann zukünftig die Gemeinde dafür zuständig ist. Zurzeit läuft die Debatte darüber in Bordesholm. Und vermutlich wird die Kommune auch zustimmen, sagte der stellvertretende Bürgermeister Ronald Büssow (SPD). „Wir haben natürlich auch Wünsche“, sagte Bürgermeister Helmut Tiede (CDU). Im Zuge der Sanierung der L 49 sollen im Bereich des Ökologischen Gewerbegebiets Eiderhöh in Höhe des Moorweges nur eine Fußgängerbedarfsampel errichtet werden – aus Sicht der Gemeinde für diese gefährliche Kreuzung zu wenig. Auch wenn es die Verkehrsdichte wohl nicht zulasse, forderten die Bordesholmer eine „große Ampellösung“, so Tiede.

 SPD-Landeschef Ralf Stegner ließ es sich nicht nehmen, bei dem Termin dabei zu sein. Neben der Schulwegsicherheit sei aber auch der Fremdenverkehr ein Aspekt für die Maßnahme gewesen.

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