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L 318 wird saniert

Sieben Vollsperrungen zwischen Bordesholm und Grevenkrug L 318 wird saniert

Autofahrer und Anwohner müssen sich in den Sommerferien auf erhebliche Behinderung auf der Landesstraße 318 einstellen. Die Hauptverkehrsstraße in Richtung Kiel wird von Bordesholm bis zum Abzweiger Landesstraße 298 am Blumenthaler Berg in sieben Bauabschnitten saniert.

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Die Landesstraße 318 wird in den Sommerferien von Bordesholm nach Grevenkrug eine neue Fahrbahndecke erneuern. Hier der Abschnitt kurz hinter dem Ortsausgang von Bordesholm.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm/Grevenkrug. Die Kosten bezifferte Matthias Paraknewitz, Chef des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) in Rendsburg, auf 2,6 Millionen Euro.

 Der 6,2 Kilometer lange Abschnitt wird grundlegend saniert. „Bohrkerne haben uns gezeigt, dass an vielen Stellen der Untergrund zu weich ist. Das sorgt für Risse und Löcher“, erklärte Paraknewitz. Neun Zentimeter sollen abgefräst und durch eine neue Binder- und Deckschicht ersetzt werden. Die Sanierung startet mit Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein am 20. Juli an der Kreuzung zur Autobahn A215.

 Die Sanierungsabschnitte werden jeweils voll für den Verkehr gesperrt. Der erste Bauabschnitt geht bis zur Gaststätte Auerhahn. Es folgen die Abschnitte bis Mitte Firma Glindemann (23. bis 28. Juli), bis zur Zufahrt L49 (28. Juli bis 6. August), Rampen von der L318 zur L49 (6. bis 11. August), L49 bis Arthur-Zabel-Straße (11. bis 14. August), Arthur-Zabel-Straße bis Holstenstraße (14. bis 17. August) und Holstenstraße bis Netto Markt (17. bis 20. August).

 Nicht nur die Autofahrer werden Zeitverzögerungen auf den Umleitungsstrecken in Kauf nehmen müssen. Auch für die Busse der Autokraft wird es Änderungen im Fahrplan geben. Anlieger innerhalb Bordesholms können teilweise ihre Grundstücke nicht anfahren. Sven Ingwersen, Leiter des Ordnungsamts im Amt, betonte auf Nachfrage, dass bei den Abstimmungsgesprächen mit dem LBV und den Gewerbebetrieben an der L318 verschiedene Änderungen im Bauzeitplan erreicht worden seien. „Zum Beispiel wurde die Maßnahmen um zwei Wochen ganz in die Ferien geschoben. Außerdem wurde die Zahl der Bauabschnitte um drei auf sieben erhöht.“

 Damit Anlieger des Neubaugebiets Hans-Brüggemann-Straße zu ihren Häusern können, soll während der Bauphase im Baugebiet Arthur-Zabel-Straße ein durch einen Pfahl geschlossener Verbindungsweg geöffnet werden. Schlecht sieht es für die vielen Anlieger im Erlengrund aus: Vom 17. bis 20. August werden sie ihre Autos außerhalb der Baustelle parken oder darauf verzichten müssen.

 Die offizielle Umleitung von Neumünster aus verläuft ab Einfeld über Großharrie, Negenharrie und Wattenbek wieder auf die L318. Von Bordesholm gibt es eine Umleitung über Reesdorf, Techelsdorf und Flintbek. „Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Gegebenenfalls müssen wir den einen oder anderen Schleichweg für Lkw sperren. Aber wir warten das mal ab“, betonte Ingwersen.

 Für die Rettungseinsätze auf dem Autobahnabschnitt auf der A7/A215 haben die Ämter Bordesholm und Flintbek die Vereinbarung getroffen, dass die Flintbeker parallel alarmiert werden. Die Einsatzkräfte aus Bordesholm rücken dann aus, brauchen aber wegen der Umleitung über Reesdorf und Techelsdorf deutlich länger zu den Einsatzorten.

 10000 Fahrzeuge werden täglich auf der Landesstraße 318 zwischen Bordesholm und dem Blumenthaler Berg bewegt, teilte das Wasser- und Verkehrskontor aus Neumünster, das für die Planung der Sanierung zuständig ist, mit. Der Anteil des Schwerlastverkehrs beträgt daran nur zehn Prozent. Nach Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr ist die Hauptverbindungsstraße von und nach Kiel und zur Autobahn das letzte Mal im Jahr 2000 saniert worden. Seitdem sind die Schäden immer nur ausgeflickt worden. Die Umstufung von B4 auf L318 erfolgte zum 1. Januar 1995.

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