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Sechsmonatige Bauverzögerung: Lärmschutz bleibt Sorgenkind

B 202 Sechsmonatige Bauverzögerung: Lärmschutz bleibt Sorgenkind

Die Kostenexplosion von 1,4 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro für Lärmschutz an der B 202 in Osterrönfeld bereitet den Gemeindevertretern weiterhin Kopfzerbrechen. Am Donnerstag zeichnete sich im Planungsausschuss zumindest eine positive Tendenz ab.

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Wie an der Straße Aukamp, so stehen in Osterrönfeld viele Häuser ohne Lärmschutz unmittelbar an der B 202.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. Alle Mitglieder des Gremiums wollen den gesamten Lärmschutz weiterhin. Diese Erkenntnis aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung teilte der Ausschussvorsitzende Hans-Georg Volquardts (CDU) auf Nachfrage von KN-Online mit. Die Kosten sind die Folge der von Osterrönfeld gewünschten Lärmschutzmaßnahmen über die rechtliche Verpflichtung des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr (LBV) hinaus. Darüber gibt es einen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss. „Wenn wir aus Kostengründen auch nur auf Teile aus dem Lärmschutz verzichten, dann ergibt sich die Frage, wie sinnvoll ist das“, sagte Volquardts. Außerdem müsse ein neues Planfeststellungsverfahren, das viel Zeit kosten würde, eingeleitet werden.

Schon jetzt kommt es zu einer mindestens sechsmonatigen Verzögerung der Bauarbeiten. Hatte die Gemeinde noch im März einen Baubeginn im Oktober eingeplant, so geht Rendsburgs LBV-Leiter Matthias Paraknewitz auf Nachfrage von einer Verschiebung auf Frühjahr 2017 aus.

Volquardts äußerte Zweifel, ob tatsächlich 3,2 Millionen Euro zu finanzieren seien, nachdem das Ingenieurbüro Urban in Hamburg die Kalkulation des LBV überprüft hatte. „Unterm Strich lässt sich sagen, dass der LBV einen großen Puffer eingerechnet hat.“ Am Montag befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss mit dem Thema. Das letzte Wort hat am 7. Juli die Gemeindevertretung. wm

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