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Landesamt droht mit Geldforderung

Reesdorf Landesamt droht mit Geldforderung

Muss der Trägerverein des Pferdefreizeitparks in Reesdorf einen Teil der Zuschüsse für das 160000 Euro teure Leuchtturmprojekt der Aktivregion Mittelholstein zurückzahlen? Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume droht damit, weil einige Zuschusskriterien noch nicht umgesetzt wurden.

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Der Vereinsvorsitzende Norbert Prätorius zeigt das Einleitbecken für das gereinigte Abwasser aus der Kläranlage auf dem Gelände an der Kreisstraße 15, das bereits in Betrieb ist.

Quelle: Frank Scheer

Reesdorf. Der 2013 nach über zehnjähriger Planung eingeweihte Pferdefreizeitpark ist ein Vorzeigeprojekt der Aktivregion Mittelholstein. 45 Prozent der Gesamtkosten steuerten EU und Land als Förderung bei – und die Zuschussgeber schauen genau hin. „Bei einem Ortstermin Ende August wurde festgestellt, das beispielsweise die Fassadenverkleidung des Seminarhauses, die sanitären Anlagen sowie der Innenausbau und die Abwasserentsorgung noch nicht fertiggestellt waren“, teilte LLUR-Sprecher Martin Schmidt auf Nachfrage mit. Der Verein habe dem Amt zugesichert, die fehlenden Arbeiten bis zum 30. November zu erledigen. „Die Frist haben wir akzeptiert“, so Schmidt. Im Dezember wird es zur Überprüfung einen neuen Termin geben. Das LLUR müsse einen Schlussverwendungsnachweis machen. Seinen Angaben zufolge geht es um ein Volumen von 13000 von rund 69000 Euro, das zurückgefordert werden könnte.

 Der Verein kann die Aufregung nicht verstehen. „In den kommenden ein bis zwei Jahren wollten wir alles nach und nach fertigstellen. Wir machen viel in Eigenleistung“, sagte Vorsitzender Norbert Prätorius. Das Gelände mit dem Angebot für Vielseitigkeits- und Dressurreiter sowie Gespannfahrer habe im Vordergrund gestanden. Er räumte ein: „Dass die Förderung an Fristen gekoppelt ist, haben wir im Vertrag wohl überlesen. Wir haben uns aber gleich nach der Kritik bereit erklärt, alles innerhalb kürzester Zeit zu machen“, versicherte Prätorius. Er geht nicht davon aus, dass Geld zurückgezahlt werden muss.

 Bis zum Abschlussturnier am kommenden Wochenende will der Verein die sanitären Anlagen zum Teil in Betrieb nehmen. Bis Ende Oktober soll das Innere des Seminarhauses mit Wandverkleidung und Laminatfußboden dann in den geforderten Standard gesetzt werden.

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