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Maximal eine Bedarfsampel

Bordesholm Maximal eine Bedarfsampel

Die seit vielen Jahren geforderte Ampelanlage an der Kreuzung Landesstraße 49/Moorweg/Gewerbegebiet Eiderhöhe wird offenbar nicht gebaut. Nach der jüngsten Ortsbegehung bietet der Landesbetrieb für Straßenbau Bordesholm an, eine Bedarfsampel für Fußgänger einzurichten. Ortspolitiker reagierten enttäuscht.

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Maximal eine Bedarfsampel für Fußgänger soll es an der Kreuzung L 49/Moorweg geben. Bislang gingen die örtliche Politik und Verwaltung von einer kompletten Ampelanlage aus.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Für Ursula Schulz-Ehlbeck wäre eine Bedarfsampel ausreichend, dazu müsse aber das dort geltende Tempo-70-Limit stärker kontrolliert werden. „Es wird zu schnell gefahren, die Stelle ist ein Unfallschwerpunkt. Für eine vollständige Ampelanlage reichen aber die Fußgängerzahlen nicht aus“, bedauerte Grünenvorsitzende Schulz-Ehlbeck. Weiterhin sprach sie mit Blick auf eine Finanzierungsbeteiligung Bordesholms beim Ampelbau von einer Kostenfrage. Jörg Niedersberg (CDU) hofft dagegen, dass der LBV seine Entscheidung überdenkt. „Für mich ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar. Die Kreuzung ist hochgradig gefährlich, da muss wohl erst was passieren, bevor man umdenkt“, befürchtete der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses.

 In die gleiche Kerbe schlägt der FDP-Vorsitzende Helmut Berger. „Eine Bedarfsampel reicht nicht. So ein Gefühl von gefährlicher Kreuzung hat man kaum an einer anderen Stelle in der Region. Aber man muss wohl wieder in den sauren Apfel beißen, weil anscheinend kein Geld da ist“, sagte Berger. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ronald Büssow wäre eine Bedarfsampel für Fußgänger ein absolutes Minimum. Die Kreuzung stuft er ebenfalls als gefährlich ein: „Wenn man vom Moorweg links Richtung Nortorf abbiegt und mit dem Fuß vom Gas rutscht, ist man hinüber, die Autos kommen auf der Landesstraße mit 100 Sachen angeschossen.“

 Enttäuscht reagierte auch Amtsdirektor Heinrich Lembrecht. Jetzt müsse die Politik entscheiden, wie es weitergehen soll, meinte er. Die Ampelfrage wurde auf die Tagesordnung der Umweltausschusssitzung am Donnerstag, 30. Juni, gesetzt.

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