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Schaufenster der Landwirtschaft

Norla beginnt Schaufenster der Landwirtschaft

Von der Milchkuh bis zum schottischen Shorthorn-Rind, vom Shetlandpony bis zum Schleswiger Kaltblut, von der Ziege bis zur Biene, dazu ein Melkroboter und Einstiegshilfen in die digitale Landwirtschaft: An diesem Donnerstag beginnt in Rendsburg-Süd die Landwirtschaftsmesse Norla.

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Züchter präsentieren ihre Tiere: Volker Jessen (links) und Finn Johannsen aus Nordfriesland bringen das schottische Shorthorn-Rind „Envoy“ auf die Norla.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Im Mittelpunkt: die Landestierschau.

 Bis auf den letzten Quadratmeter ist das Messegelände zwischen Südufer des Nord-Ostsee-Kanals und Bundesstraße 202 ausgebucht, sagten die Veranstalter gestern bei der Vorstellung des Programms. „Wir sind froh, dass sowohl die Zeltfläche als auch die Außenflächen voll sind. Das ist nicht selbstverständlich. Wir hätten noch mehr unterbringen können, sowohl in der Halle, als auch draußen“, so Messe-Geschäftsführer Peter Levsen Johannsen. Aber es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Die diesjährige Norla findet in einer Zeit statt, in der landwirtschaftliche Betriebe ums Überleben kämpfen.

 Nach einer „guten bis sehr guten Ernte“ sind die Getreidepreise im leichten Sinkflug, sagt Stephan Gersteuer, Generalsekretär des Bauernverbands und ebenfalls Messe-Geschäftsführer. Abgestürzt sind die Preise für Milch und Schweinefleisch. Für den Landwirt sei nun die Hauptfrage: „Wie kann ich meinen Betrieb optimieren?“ Die Messe soll Antworten geben. „Gerade wegen der angespannten Lage ist die Norla ein Pflichttermin für Landwirte“, sagt Gersteuer.

 Die Norla ist auch Schau: Züchter präsentieren Fleischrinder wie Galloways und Charolais täglich im Vorführring und in der Tierhalle. Der Hufschmied beschlägt Pferde. Landwirte melken. Schäfer scheren ihre Schafe im Akkord. In Wettbewerben zeichnen die Verbände die besten Zuchttiere aus. „Das Schaufenster der schleswig-holsteinischen Tierzucht ist die Norla“, erklärt Heiner Kahle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Tierzüchter im Land. „Wir wollen zur Diskussion über Tierzucht und Tierhaltung beitragen. Wir bieten Tierzucht zum Anfassen.“

 Dazu gibt es bei der Norla an den vier Messetagen Traktoren, Mähdrescher, Solaranlagen, Heizsysteme, Küchengeräte, Bier aus einer Flensburger Privatbrauerei, Mineralwasser aus Wittensee, Grillwurst aus Hohenwestedt sowie Fleisch, Obst und Gemüse aus dem Hofladen.

 Erstmals bietet die Messe Internet per WLAN für Handys und Tablet-Rechner – allerdings nur für die Aussteller. Das sei ein Testlauf, sagt Stephan Gersteuer. Freies WLAN würde nach seinen Worten die Kapazitäten sprengen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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