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Der Storch ist wieder da

Langwedel Der Storch ist wieder da

Der Storch klappert wieder auf dem Nest am Ehrenmal. Am Freitag gehörte Grundschüler Konstantin Baumann zu den Ersten, die den Zugvogel entdeckten. „Ich hab ihn gegen 11.15 Uhr gesehen, als wir zum Sportunterricht gingen,“ erzählte der Sechsjährige.

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Der Storch ist wieder in Langwedel gelandet.

Quelle: Beate König

Langwedel. Vom Zimmer im ersten Stock seines Elternhauses hat der Junge mit seinem älteren Bruder Farokh per Teleskop einen der besten Ausblicke auf den Brutplatz des Weißstorchs. Das Nest wurde 1995 vom First einer Scheune auf einen frei stehenden Betonmast in 14 Meter Höhe umgesiedelt. Erst in der vergangenen Woche hatten die Storchpaten aus der Gemeinde den luftigen Wohnsitz gereinigt. 

„Manchmal besichtigen Störche nur das Nest und ziehen weiter“, war eine Erklärung von Mutter Kathleen Baumann für den Nest-Leerstand am Freitagnachmittag. Abends war die Freude bei den Storchfreunden groß. Der Vogel war zurückgekehrt. Kathleen Baumanns Erklärung: Nach der Ankunft ruhe sich der Langstreckenflieger in der Regel nie lange aus, zur Routine gehöre noch am gleichen Tag ein Rundflug über das Jagd-Revier, „über seine Ländereien.“

Die Langwedeler feiern den Storch wie einen Star. Zum Starrummel gehörte in der Vergangenheit ein Storchenfest, bei dem für den gefiederten Afrikareisenden regelmäßig eine Storchenkönigin gekürt wurde. Und Blitzlichtgewitter: Am Wochenende stoppten viele Autofahrer, um den Saisongast zumindest im Foto festzuhalten.

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