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Jetzt gibt’s Platz zum Üben und Parken

Langwedel investiert Jetzt gibt’s Platz zum Üben und Parken

Die Gemeinde Langwedel kauft für insgesamt etwa 500000 Euro das Betriebsgrundstück der Zimmerei von Claus Brüning am Wollm. Brüning möchte seinen Betrieb aufgeben – für die Gemeinde die Chance, die Fläche zu erwerben und hier Feuerwehr, Schulbus und Werkstatt des Gemeindearbeiters einzuquartieren.

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Langwedels Bürgermeister Holger Spießhoefer (links) freut sich darüber, dass die Gemeindevertretung dem Plan zugestimmt hat, die Werkhalle und das Grundstück des ehemaligen Zimmereibetriebs von Claus Brüning zu kaufen.

Quelle: Karsten Leng

Langwedel. Langwedel. Das Feuerwehrgerätehaus in Langwedel ist zu klein. Der Schulbus ist in einer angemieteten Garage notdürftig untergestellt. Der Gemeindearbeiter hat nur eine Mini-Werkstatt zur Verfügung. Doch das alles wird sich noch in diesem Jahr ändern. Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung am Mittwoch einstimmig beschlossen, das Betriebsgebäude der ehemaligen Zimmerei Brüning am Wollm samt dem rund 6000 Quadratmeter großen Grundstück zu kaufen. Inklusive der Kaufsumme und der nötigen Umbauarbeiten wird das die Gemeinde rund 500000 Euro kosten. „Wir werden nicht auf unsere Rücklagen zugreifen, sondern die Finanzierung durch äußerst zinsgünstige Kredite absichern“, erläuterte Bürgermeister Holger Spießhoefer.

 Spießhöfer knüpfte vor rund einem Jahr erste Kontakte mit Claus Brüning, als er hörte, dass der seine Zimmerei aus Altersgründen und mangels Nachfolger in absehbarer Zukunft schließen würde. „Ich war mir sicher, dass das Gebäude aufgrund seiner Größe und Aufteilung alle Voraussetzungen erfüllt, dort unsere Feuerwehr unterzubringen“, berichtete jetzt der Bürgermeister. Bereits seit Jahren bemängelt die Feuerwehrunfallkasse die beengten Verhältnisse im bisherigen Gerätehaus.

 Im vergangenen Sommer wurden dann die ersten Verkaufsverhandlungen geführt, nachdem sich die Gemeindevertretung bei mehreren Ortsterminen über die Eignung der Immobilie ausführlich informiert hatte. Das Gebäude hat eine Grundfläche von rund 600 Quadratmetern. Die große Werkhalle habe sich dabei als Fahrzeughalle für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr bestens empfohlen, so Spießhoefer. Die Nebenräume seien optimal für die Feuerwehr als Aufenthaltsräume und Sitzungszimmer. Zusätzlich kann dort für den Gemeindearbeiter eine großzügige Werkstatt eingerichtet und der Schulbus untergebracht werden. Das Außenareal mit rund 6000 Quadratmetern ist großenteils gepflastert und bietet genügend Parkraum für die Privatfahrzeuge der Wehrmitglieder und kann obendrein als Übungsplatz genutzt werden. „Wir werden einen Architekten mit der Planung für die Umbauarbeiten beauftragen und dabei eng mit der Feuerwehrunfallkasse zusammen arbeiten“, kündigte Spießhöfer an. Bereits für Ende Februar ist die Schlüsselübergabe geplant.

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