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Planung für weitere Krippengruppe

Langwedel Planung für weitere Krippengruppe

Zu wenige Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder – in Langwedel gibt es mehr Anfragen von Eltern als Unterbringungsmöglichkeiten. Deshalb beriet am Mittwoch die Gemeindevertretung, wie das Angebot erweitert werden könnte.

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Der Kindergarten Zwergenhaus wird möglicherweise bald umgebaut, denn Langwedel möchte Betreuungsmöglichkeiten für mehr unter dreijährige Kinder schaffen.

Quelle: Nora Saric

Langwedel. „In der Krippe im Bucherthaus gibt es nur fünf Plätze“, berichtete Bürgermeister Holger Spießhöfer (BfL). „Und es sind noch mal sieben Anmeldungen dazu gekommen.“ Er schlug dem Gremium vor, einen Architekten zu beauftragen, der sich mit einem Umbau und einem längerfristig angedachten Anbau im Kindergarten Zwergenhaus beschäftigt, die Machbarkeit prüft und die Kosten ermittelt.

 Seit 2010 sind im Dorf jährlich neun bis 14 Kinder geboren worden, in diesem Jahr bereits drei. In den Zahlen sieht die Gemeinde den Bedarf bestätigt. Andere Möglichkeiten wurden in der Sitzung erst gar nicht weiter diskutiert: Die Umwandlung einer Regelgruppe im Zwergenhaus in eine altersgemischte hätte zu wenig Plätze für ältere Kinder zur Folge, denn jeder unter Dreijährige belegt zwei Plätze. Für eine weitere Gruppe im Bucherthaus müsste das kleine Gebäude um 80 Quadratmeter vergrößert werden.

 Vielmehr fassten die Politiker ins Auge, einen von zwei Räumen im Zwergenhaus für eine Tagespflegegruppe mit vorerst fünf Plätzen umzubauen. Dafür müssten ein Ruheraum abgetrennt und die sanitären Anlagen für die ganz Kleinen angepasst werden. „Möglich wäre das“, sagte dazu Kindergartenleiterin Marina Paustian. Die Waldkindergartengruppen seien voll ausgelastet, aber die Regelgruppe sei mit 14 Kindern nicht voll besetzt. Derzeit arbeiten hier eine Erzieherin und eine Sozialpädagogische Assistentin. Der Umbau ist bereits mit der Kreisverwaltung abgestimmt.

 Der Anbau einer ganzen Krippengruppe mit zehn Plätzen am Zwergenhaus könnte je nach Einschätzung des Architekten später erfolgen. Dafür könnten Fördermittel von rund 150000 Euro eingeworben werden. Auf die Gemeinde würden Kosten für zwei Betreuungskräfte von rund 20000 Euro jährlich zukommen. „Wir kommen nicht um einen Anbau herum“, signalisierte Spießhöfer. „Die unter Dreijährigen kommen mit Gewalt auf uns zu.“

 Das Gremium bevollmächtigte Spießhöfer einstimmig, bis zu 12000 Euro für einen Architekten, der das Vorhaben prüfen soll, ausgeben zu dürfen.

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