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Zwei Bäume fielen dem Sturm zum Opfer

Lindenallee Negenharrie Zwei Bäume fielen dem Sturm zum Opfer

Mit voller Wucht schlug Sturmtief "Sebastian" in Negenharrie zu: Zwei der 54 historischen und mehr als 160 Jahre alten Linden fielen. Beide waren vom Brandkrustenpilz befallen. Die Gemeinde will nun einen Experten beauftragen, die anderen Linden zu untersuchen. Die Einwohner griffen selbst zur Säge.

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Zwei der 54 Linden in der 160 Jahre alten Lindenallee in Negenharrie fielen dem Orkan "Sebastian" zum Opfer.

Quelle: Frank Scheer

Negenharrie. Vor 164 Jahren wurden auf einem rund 200 Metern langen Stück im Ortsteil Fiefharrie 54 junge Linden gepflanzt, die zu stattlichen Bäumen herangewachsen sind – die Allee mit den sie umgebenden alten Hofstellen ist längst ein Wahrzeichen und Kleinod der Gemeinde geworden.

Baum war auf die Straße gekracht

„Nun sind zwei der historische Bäume innerhalb von zwei Tagen verschwunden“, resümierte Bürgermeister Hans-Jürgen Leptien. Ein Baum war am Mittwochnachmittag auf die Straße gekracht, der andere musste am Donnerstagmittag gefällt werden, weil er durch den starken Wind ziemlich stark entwurzelt wurde. Beide Linden waren vom Brandkrustenpilz befallen.

Sperrung wurde Donnerstag aufgehoben

Die Lindenallee war von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag voll für den Verkehr gesperrt. Da auch andere Linden in der Allee Anzeichen von diesem Pilz aufweisen, will die Gemeinde möglichst umgehend einen Experten mit einem Gutachten beauftragen. „Ich hoffe, dass wir nicht noch mehr Linden fällen müssen“, so der Bürgermeister.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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