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Litfaß-Säulen sollen hübscher werden

Flintbek Litfaß-Säulen sollen hübscher werden

Schön sind sie nicht. Zumindest nicht immer. Darüber gibt es in Flintbek keine zwei Meinungen. Dennoch haben sie auch ein bisschen Kult-Charakter: Die Rede ist von den Litfaß-Säulen, die an vier Standorten in der Gemeinde stehen und an deren Optik gearbeitet werden soll.

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Der optische Eindruck der Litfaß-Säule gefällt nicht allen Flintbekern. Auch von der Politik gab es Schelte.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Kritik gab es bereits zuvor aus den Reihen der Bürger. Zur Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses am Donnerstag unter Leitung von Jaschar Tavanamehr (SPD) hatte die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag vorgelegt: Darin stand der Abbau vor allem der sehr unansehnlichen Litfaß-Säule in der Altenkirchener Straße im Fokus.

 „Der Vertrag zum Anschlagswesen mit der Städtereklame stammt aus dem Jahr 1958. Dabei sind vier Standorte in der Gemeinde mit Litfaß-Säulen und zwei Werbewänden versehen“, erläuterte Bauamtsleiter Stefan Bettin. Bei den Standorten handele es sich um die Altenkirchener Straße, den Bahnhof, den Freeweid sowie den Dorfplatz. „Werbewände gibt es beim Dorfplatz und am Bahnhof“, führte Bettin weiter aus.

 „Der Vertrag läuft am 31. Dezember 2018 aus, wenn wir sofort kündigen“, so Bürgermeister Olaf Plambeck. Die jährlichen Einnahmen für Flintbek: 1446 Euro. „Unabhängig davon werden wir natürlich mit der Firma sprechen, um auf einen besseren Zustand der Werbeträger zu hoffen“, fügte Plambeck hinzu. Dazu Michael Hiob (UWF): „Diese Säulen haben kulturhistorische Bedeutung. Sie sind ein Stück Vergangenheit, aber ihr Zustand ist eine Katastrophe.“

 Die SPD zog ihren Antrag zurück. Die Verwaltung will sich darum kümmern, dass die Säulen künftig besser aussehen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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