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Sperrvermerk bleibt

Molfsee Sperrvermerk bleibt

Großaufgebot an Feuerwehrfahrzeugen vor dem Verwaltungsgebäude in Molfsee, knapp 30 Wehrleute machten sich am Donnerstagabend auf den Weg zur Gemeindevertretung in den Sitzungssaal: Der neue Wehrvorstand sollte vereidigt und das neue Fahrzeug eigentlich freigegeben werden.

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Für seine Arbeit in der Feuerwehr Molfsee zeichnete Bürgermeisterin Ute Hauschild Wehrführer Jens Clausen aus.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. „42 Jahre hat Jens Claußen in die Arbeit der Feuerwehr investiert, 13 Jahre war er Wehrführer. Nun kann er sich neuen Interessen widmen“, erklärte Ute Hauschild, Bürgermeisterin von Molfsee in einer kleinen Laudatio und übergab eine „Molfsee-Tüte“ mit Accessoires der Gemeinde an den scheidenden Wehrführer. Zuvor hatte sie die Nachfolger Michael Hamann und Sven Ohlsson vereidigt, zu deren Überraschung gab es noch Beförderungen: Hamann wurde Hauptbrandmeister, Ohlsson Hauptlöschmeister. Beste Stimmung bei den Wehrleuten, bis es zur Logistikfahrzeug-Debatte kam.

 Es war nicht die erste Diskussion, CDU-Sprecher Geert Müller dazu „Zwei Ausschusssitzungen mit positivem Votum, dann im Dezember eine Gemeindevertretung, bei der SPD und FDP für den Sperrvermerk votierten, nun ist es Zeit, die Haushaltsmittel freizugeben.“ Doch damit stand die CDU allein da: Manfred Kieckbusch (UWM) argumentierte, dass „das Geld nicht da sei“, Thiemo Lüeße (SPD) erklärte ebenfalls: „Dass es klug ist, dieses Fahrzeug zu beschaffen, stellt keiner in Frage. Es ist ein rein finanzpolitisches Argument, denn seit dem Sperrvermerk im Dezember hat sich an der finanziellen Situation nichts geändert.“ Das Fahrzeug ist mit 125 000 Euro veranschlagt und soll unter anderem wichtige Ausrüstungsgegenstände beherbergen.

 Daran änderten auch die deutlichen Worte von Hans Cordts (CDU): „Das ist Rumgeiere, es gibt auch noch einen Zuschuss, wir sollten endlich zustimmen“, nichts: Dem SPD-Antrag, die Debatte erneut zu verschieben (nun in den Finanzausschuss) stimmten zwölf Gemeindevertreter zu, die CDU-Fraktion stimmte erfolglos dagegen und sichtlich enttäuscht rückte die Wehr ab.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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