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Ja zum Interkommunalen Gewerbegebiet

Melsdorf Ja zum Interkommunalen Gewerbegebiet

Die Erschließung der grünen Wiese am Rotenhofer Weg in Melsdorf kann beginnen. Am Mittwoch passierte der Bebauungsplan für das Interkommunale Gewerbegebiet ohne Gegenstimmen die Gemeindevertretung. Mitte August soll auch das Unternehmen feststehen, das die Ausschreibung für die Erschließung gewonnen hat.

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Der Bebauungsplan ist beschlossen. Die Erschließung des Interkommunalen Gewerbegebiets in Melsdorf, bei dem auch die Stadt Kiel mit im Boot ist, kann beginnen.

Quelle: Sven Janssen

Melsdorf. „Wenn alles gut läuft, dann können die Erschließungsarbeiten noch in diesem Jahr beginnen“, sagte Bürgermeisterin Anke Szodruch (CDU). In Vorgesprächen seien bereits fast alle Flächen reserviert, ergänzte sie.

 Aufgrund einiger Änderungen hatte der B-Plan erneut ausgelegt werden müssen. „Die Stellungnahmen, die wir bekommen haben, waren nicht gravierend“, sagte Hajo Wedemeier vom Kieler Planungsbüro B2K – meist nur Hinweise. Einen Schönheitsfehler hat der Plan allerdings. Die Melsdorfer wollten keine Tankstellen im Interkommunalen Gewerbegebiet Rotenhof zulassen. „Dieser Ausschluss ist durch einen Fehler unseres Büros verloren gegangen“, räumte Wedemeier ein. Würde man die Klausel jetzt wieder aufnehmen, müsste der Plan erneut ausgelegt werden, das würde das Verfahren weiter verzögern.

 Um das zu verhindern, sei in Rücksprache mit der Gemeinde auf den Ausschluss von Tankstellen verzichtet worden. Nach Ansicht des Planers sei das Gewerbegebiet ohnehin kein attraktiver Standort dafür. „Wenn sie den Ausschluss wollen, dann können sie diesen auch nachträglich mit einer Änderung des B-Planes erreichen“, erklärte er.

 Da durch den B-Plan auch in Knicks eingegriffen wird, muss ein ökologischer Ausgleich erfolgen. „Den können wir auf unseren eigenen Flächen nicht gewährleisten und werden ihn über ein Öko-Konto sicherstellen“, sagte Szo-druch. Einstimmig entschied sich die Gemeindevertretung für das Angebot der Firma Ecodots, die zum Ausgleich für die 363 Meter Knickfläche von der Gemeinde rund 27000 Euro erhält.

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