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Gemeinde ehrt Otto Flath mit Straßenname

Melsdorf Gemeinde ehrt Otto Flath mit Straßenname

Die künftige Straße im Interkommunalen Gewerbegebiet Rotenhof hat jetzt einen Namen. Die Gemeindevertretung in Melsdorf entschied sich am Mittwoch einstimmig für Otto-Flath-Straße. Damit würdigt sie den renommierten Holzbildhauer, der in Melsdorf zur Schule gegangen war.

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Galeristin Ursula Böttcher zeigte in Melsdorf 1982 eine Ausstellung mit mehr als 50 Werken von Otto Flath.

Quelle: Torsten Müller

Melsdorf. Ursula Böttcher aus Melsdorf erinnert sich noch gut an die Begegnung mit Otto Flath fünf Jahre vor seinem Tod im Jahr 1987: „Das war ein Mensch, der tief in seinem christlichen Glauben ruhte und nur positiv über seine Zeit in Melsdorf sprach.“

1982 hatte die Galeristin auf Initiative des Dorfchronisten Rolf Dornbusch eine Ausstellung mit 66 Exponaten des Holzbildhauers, Aquarellmalers und Zeichners organisiert. Sie bot einen repräsentativen Querschnitt seiner fünf Jahrzehnte umfassenden Schaffenszeit. Bei der Eröffnung durch einen Ministerialdirigenten des Kultusministeriums war der 75-jährige Künstler, der zuvor das Bundesverdienstkreuz erhalten hatte, selbst anwesend.

Zahlreiche Werke Flaths, die von seinem christlichen Menschenbild geprägt wurden, sind auch in Kirchen der Region vertreten.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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