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Dänen wünschen sich eine Halle für alle

Eckernförde Dänen wünschen sich eine Halle für alle

Noch ist es eine Idee, doch erste Schritte zur Verwirklichung sind getan: Am Mittwochabend gründete sich im Mitbürgerhaus ein Förderverein mit dem Ziel, eine neue Multifunktionshalle für die Dänische Minderheit möglichst nahe des Hans-Christian-Andersen-Weges zu bauen und zu betreiben.

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Für den Förderverein stehen (von links) Nils-Jørgen Hansen und Peter Olesen Müller, Susanne Gauglitz, Jette Waldinger-Thiering, Christine Mohrbach, Fred Witt und Mette Sunesen.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. En hal for alle heißt der Verein, und der Name wurde gewählt, weil auch andere – vor allem Jugendliche und Kinder – aus Eckernförde die Halle zukünftig nutzen sollen.

„Seit einigen Jahren schon haben wir diese Idee“, sagt Fred Witt, Vorsitzender der Südschleswigschen Vereinigung (SSF). Denn die bestehende Halle, die von allen dänischen Einrichtungen bisher genutzt wird, ist nur 16 mal 24 Meter groß – zu klein, um sportliche Wettbewerbe ausführen zu können. So müssen die dänischen Sportler bisher auf andere städtische Hallen ausweichen. Auch haben sich die Anforderungen an eine Halle geändert. Sie soll nicht nur für Sport, sondern auch für Veranstaltungen und als Mensa genutzt werden können.

Doch für die Verwirklichung braucht es Geld. Zwar habe die A.-P.-Møller-Stiftung schon 2009 Hilfe signalisiert, aber konkrete Gespräche habe es noch nicht gegeben, so Witt. Nun wolle man einen Anfang machen, er selbst bringe als symbolischen Startbetrag 10000 Kronen (etwa 1300 Euro) aus einem persönlichen Preisgeld ein, 58 Euro kommen aus dem Sparschein von einer Schulveranstaltung.

Unter der Regie von Rechtsanwalt und Notar Steen Schröder aus Harrislee wurde von den 20 Gästen im Mitbürgerhaus die Satzung abgestimmt, die anschließend von allen unterschrieben wurde. So befindet sich nun der Förderverein bis zur Eintragung ins Vereinsregister in Gründung. Der Vorstand: Jette Waldinger-Thiering übernimmt den Vorsitz, Fred Witt die Stellvertretung. Susanne Gauglitz ist für die Kasse zuständig, Schriftwartin ist Christine Mohrbach. Als Beiräte arbeiten Peter Olesen Müller, Mette Sunesen und Nils-Jørgen Hansen.

 „Jetzt heißt es, möglichst zügig Förderer und Sponsoren zu finden und in eine konkrete Planung überzugehen“, so die frisch gewählte Jette Waldiger-Thiering.

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