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Unterschriften gegen Hundekot

Noer Unterschriften gegen Hundekot

Dieser Appell stieß auf große Resonanz. Nun hofft Noers Bürgermeisterin Sabine Mues (CDU) auch auf praktische Verhaltensänderung. 133 Noerer haben seit Freitag eine Liste unterschrieben, die sich gegen die zunehmende Zahl von Hunde- und Pferdehaufen in der Gemeinde wendet.

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Hundehalter entsorgen gefüllte Kotbeutel in der Landschaft, selbst unmittelbar neben dem Sammelbehälter: Das ärgert Noers Gemeindearbeiter Jens-Uwe Wegner.

Quelle: Rainer Krüger

Noer. Beim Maibaumaufstellen am Freitag hatte Mues das Schreiben präsentiert. „Wenn Sie sich über Hunde- und Pferdehaufen ärgern und der Meinung sind, es sollte etwas dagegen unternommen werden, dann können Sie das mit ihrer Unterschrift deutlich machen.“ 133 Unterzeichner aus der 950-Einwohner-Gemeinde haben laut Mues ein deutliches Signal für ein sauberes Dorf gegeben.

Was daraus folgt, ist letztlich noch nicht abzusehen. Für Mues sind die Unterschriften auf der Liste ein deutlicher Hinweis darauf, dass die von manchen Tierhaltern gepflegte Praxis nicht mehr geduldet werden soll. Hundebesitzer lassen ihre Hassos, Hektors und Waldis auf Straßen, Wanderwegen und öffentlichen Grünflächen koten und urinieren. Und selbst wenn Herrchen und Frauchen einen der Kotbeutel aus den von der Gemeinde aufgestellten Behältern benutzen, macht das die Gemeinde häufig auch nicht sauberer. „Die schmeißen die vollen Beutel dann in die Landschaft“, kann Gemeindearbeiter Jens-Uwe Wegner aus unangenehmer Erfahrung berichten. „Manchmal liegen die Tütchen nur wenige Meter neben dem Mülleimer“, berichtet er kopfschüttelnd.

 as aus der Unterschriftenaktion folgen soll, wäre für Mues idealerweise ein ordnungsgemäßes Verhalten beim Gassigehen. Dafür will nun auch Hundehalterin Jessica Nickel sorgen. „Ich finde den Kot auf den Wegen auch ekelig und habe immer einen Beutel dabei. Wenn ich sehe, dass jemand seinen Hund sein Geschäft machen lässt, würde ich ihn jetzt darauf hinweisen. Dafür haben mir die Unterschriften den Rücken gestärkt“, versichert sie.

In dem Schreiben hat Mues zudem darauf hingewiesen, dass es sich beim Liegenlassen der Haufen um eine Ordnungswidrigkeit handelt, die geahndet werden kann. „35 Euro kostet es beim ersten Mal.“ Durch die Unterschriften sieht sie sich nun auch legitimiert, mit Vertretern des Amtes Dänischenhagen über verstärkte Kontrollen zu reden. „Es könnte schon genügen, dass bei Kontrollfahrten des Ordnungsamtes einfach ein größeres Augenmerk auf die Haufen gelegt wird“, so Mues. Auch 36 Hundehalter unterzeichneten. Die Liste liegt in den kommenden Tagen weiter im Sportheim in Lindhöft und auf dem Lindhof aus.

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