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Das letzte Mal in Hohenwestedt?

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum Das letzte Mal in Hohenwestedt?

Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum hat bei seiner 20. Auflage wieder Tausende Besucher in den Park Wilhelmshöhe gelockt. Diesmal galt es Abschied zu nehmen. Auf Grund von Querelen über Auflagen der Stadt Hohenwestedt will der Veranstalter im kommenden Jahr einen anderen Austragungsort wählen.

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Burgfräulein Melanie Paulick aud Ladelund ließ sich beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hohenwestedt von dunklen Gestalten in den Arm nehmen.

Quelle: Karsten Leng

Hohenwestedt. Lange Schlangen bildeten sich bereits am Sonnabend, dem ersten Veranstaltungstag des Spectaculums, vor den Eintrittskassen. Mit Kind und Kegel waren die Fans aus ganz Norddeutschland angereist. Ritter, Heerscharen prächtig gewandeter Burgjungfern und Nachfahren von Robin Hood genossen bei schönstem Wetter die Wettkämpfe der Fechtkampfgruppe Fictum, ließen sich von dunklen Gestalten auf den schier endlosen Wegen des Parks in den Arm nehmen oder genossen auf den Musikbühnen fantastische Musik – unter anderem von der schottischen Folk-Rockband Saor Patrol mit drei Schlagzeugern und dem kongenialen Dudelsackspieler Charly Allen. Insgesamt waren 3000 Mitwirkende bei dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum dabei.

Hier zeigen wir ihnen Fotos vom Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hohenwestedt

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Über dem fröhlichen Treiben lastete aber der Schatten des Abschieds. Veranstalter Gisbert Hiller hat aus den stetig wachsenden Auflagen der Stadt Hohenwestedt und den Veränderungen im Park die Konsequenzen gezogen. „Es ist definitiv das letzte Spectaculum im Park Wilhelmshöhe“, so Hiller. So sei er verpflichtet mittlerweile über 640 Verkehrsschilder in der Kommune aufzustellen.  „In das Gelände wurden eine große Turnhalle und ein großes Sportlerheim eingebaut, viel Fläche ging dem MPS verloren. In den Wald wurden vor drei Jahren und im vergangenen Herbst mehrere Dutzend neue Buchen und Buchhecken angepflanzt. Diese nehmen dem MPS immer mehr Platz weg“, listet Hiller die stetig schlechter werdenden Bedingungen auf.

Obendrein sei in diesem Jahr ein großer Parkplatz für die Teilnehmer gesperrt worden. Die müssten nun rund zwei Kilometer entfernt ihre Transportfahrzeuge abstellen. Die Situation bezüglich Logistik und Anlieferung, sei inzwischen in Hohenwestedt nicht mehr tragbar. „Wir sind auf der Suche nach einem Ausweichstandort, damit auch in Zukunft über Pfingsten die Fans des Mittelalters eine Heimat haben“, kündigte Hiller an.

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