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Rückenwind für die GGS-Nord

Modernisierungsarbeiten abgeschlossen Rückenwind für die GGS-Nord

Der Standort Nord der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Eckernförde startet neu durch. Ab August werden hier alle fünften bis zehnten Klassen der GGS an einem Ort unterrichtet.

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Im neuen Fachraum für Chemie demonstriert Lehrerin Helga Junge ihrer Klasse anhand eines Experiments, wie und warum sich die Flüssigkeit Hexan entzünden lässt.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Dafür ist die Schule am Pferdemarkt gut vorbereitet: Ein 4,6 Millionen Euro schweres Sanierungs-, Modernisierungs- und Umbauprogramm ist abgeschlossen. Zuletzt wurden die Fachräume neu geordnet und auf den aktuellen Stand gebracht. „Wir sind glücklich, jetzt auf hohem Niveau unterrichten zu können“, sagte Schulleiter Johann-Christoph Alsen Dienstagvormittag bei einer Begehung.

Wenn Chemielehrerin Helga Junge den Ablauf chemischer Prozesse erläutert, zaubert sie mit einem Fingertipp die gewünschte Formel an die Tafel. Sogenannte Smartboards, elektronische Tafeln, gehören jetzt zum Standard in den Fachräumen des GGS-Standorts Nord. Auch Kunstlehrerin Julia Stamer-Neumann ist zufrieden. Die beiden hellen Kunsträume ermöglichen zudem das übersichtliche Lagern von allen benötigten Materialien. Gar „wie im Schlaraffenland“ im Vergleich zu früher fühlt sich Techniklehrer Jens Tedsen. Bohrmaschinen und Werkbänke reihen sich in den neuen Technikräumen. Zur Unterrichtsvorbereitung verfügt Tedsen im Nebenraum sogar über eine kombinierte Kreissäge-, Hobel- und Fräsmaschine.

Ähnlich zieht sich das durch die weiteren Fachräume. Viel Geld hat der Schulträger Stadt Eckernförde in die Hand genommen, um die GGS-Nord zu modernisieren und mit neuen Lehr-Materialien auszustatten. 2012 wurden zunächst die WCs saniert, 2013 folgten die Gruppenräume, 2014 wurde das naturwissenschaftliche Zentrum eingerichtet und jetzt sind die Fachräume auf den neuesten Stand gebracht. Darüber hinaus sind eine Mensa gebaut sowie die Fassaden des Stapelfeld-Baus erneuert worden. Kommendes Jahr folgt ein Nachklapp zur Sanierung der Flure und einiger Klassen. Insgesamt summiert sich das Programm auf 4,6 Millionen Euro.

Nach Angaben von Bürgermeister Jörg Sibbel seien die Baumaßnahmen Konsens in der Politik gewesen. „Die Modernisierung trägt zur Attraktivität der Schule bei“, betont er. Schulleiter Alsen dankt auch dem Architekturbüro Lassen, Paulsen und Partner, mit dem es einen reibungslosen Ablauf der vier Bauabschnitte gegeben habe. Da die Arbeiten überwiegend in den Ferien liefen, „haben wir kaum zu leiden gehabt“, so Alsen. Elternbeiratsvorsitzender Dirk Vetter unterstreicht, dass Schule heute neue Anforderungen an Lehre und Räume stelle. „Die Stadt hat mit Weitsicht in die Zukunft der Kinder investiert.“

Nach den Vorgaben des Schulentwicklungsplans zieht die Gorch-Fock-Grundschule am Schulzentrum zum Sommer 2017 mit in den Standort Süd der GGS (Albert-Schweitzer-Schule). Dort werden dann nur noch Grundschüler unterrichtet. Die 6. Klassen von Süd wechseln demnächst an den Standort Nord, der zum August 2016 alle fünften bis zehnten Klassen der GGS betreut. Die GGS-Nord wird dann am Anfang teils sogar neunzügig sein, später aber drei- bis vierzügig weiterlaufen. „Wir sind gut aufgestellt“, betont Alsen. Allein für die neuen fünften Klassen habe es 120 Anmeldungen gegeben.

Mit den modernisierten Fachräumen wird der praktische Teil der schulischen Ausbildung gestärkt. „Nicht alle Schüler machen Abitur, auch die anderen sollen gut vorbereitet in die Berufsausbildung gehen“, sagt Alsen. Dafür gibt es auch eine Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
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