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26 Jahre fürs Freilichtmuseum

Molfsee 26 Jahre fürs Freilichtmuseum

Nach 26 Jahren Engagement für das Freilichtmuseum Molfsee heißt es für die promovierte Kunsthistorikerin Ulrike Looft-Gaude, sich zurückzulehnen und Freizeit zu genießen. Sie wurde Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. „Sie sind das Gedächtnis des Museums geworden“, würdigte Silke Göttsch-Elten, Direktorin des Seminars für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität Kiel, die Leistungen der langjährigen stellvertretende Direktorin. „Kaum vorstellbar, wie das Museum ohne sie ist.“

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26 Jahre war Ulrike Looft-Gaude Mitarbeiterin im Freilichtmuseum, über Jahre stellvertretende Direktorin. Jetzt geht die promovierte Kunsthistorikerin in den Ruhestand.

Quelle: Beate König

Molfsee. Als Halbtagskraft begann die Kielerin am 1. Mai 1989, zunächst auf einer Stelle, die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) ausgeschrieben worden war. Nach sieben Jahren wurde sie halbtags beschäftigt, ab 2012 in Vollzeit. „Die Finanzen ließen keine andere Stelle zu“, erinnerte Roland Reime, Vorsitzender des Fördervereins, der bis zur Verbindung des Museums mit den Landesmuseen Schloss Gottorf 2012 die Geschicke in Molfsee lenkte.

 Ulrike Looft-Gaude war für Ausstellungen, die Überwachung des Budgets, für das Gelände, die historischen Gebäude zuständig und war Koordinatorin des wissenschaftlichen Beirates. „Sie haben das Museum zusammen mit Leiter Ingwer Johannsen und Museumspädagogin Gabriele Rehr-Unrath maßgeblich geprägt und nachhaltig gestärkt. Es ist eine ungeheure Energieleistung, die Gebäude mit Leben zu füllen,“ bewertete Silke Göttsch-Elten die zahlreichen Ausstellungen und Veröffentlichungen von Looft-Gaude, die zuletzt mit Videoinstallationen und Inszenierungen den Alltag aus der Vergangenheit zu Leben erweckte. 2007 baute sie mit den Landfrauen das Landfrauen-Archiv im Museum auf.

 Ganz verloren geht Ulrike Looft-Gaude ihrer Wirkungsstätte nicht sofort: Sie wird in den nächsten Monaten als Honorarkraft angefangene Projekte und weitere Ausstellungen zum Abschluss bringen.

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