15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Gemeinde berät über neues Beleuchtungskonzept

Mühbrook ist zu dunkel Gemeinde berät über neues Beleuchtungskonzept

In Mühbrook ist es zu dunkel. Es gibt zu wenige Straßenlaternen. Dazu stehen sie auch noch zu weit auseinander. Die Gemeindevertretung wird an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus am Tökshorst über ein neues Konzept beraten. Die bis zu 50 Jahren alten Peitschenlampen sollen ersetzt werden.

Voriger Artikel
Rendsburger Kanaltunnel: Öffnung der Oströhre naht
Nächster Artikel
Wirtschaft will mitreden

Die Peitschenlampen sollen aus dem Mühbrooker Ortsbild, wie hier an der Dorfbucht am Einfelder See, verschwinden.

Quelle: Frank Scheer

Mühbrook. „Seit 20 Jahren ist die Erneuerung im Gespräch. Aber immer wieder ist sie verschoben worden“, sagte Bürgermeister Wulf Klüver auf Nachfrage unserer Zeitung. Nun habe die Gemeinde ein finanzielles Polster in der Rücklage, und zusammen mit der Straßensanierung sollte es demnächst mit der Umsetzung etwas werden: Das Sparguthaben der Gemeinde belief sich im April auf 690000 Euro.

 In der jüngsten Sitzung des Bau- und Wegeausschusses stellte Gemeindevertreter Jens Heeck vor gut zwei Wochen bereits Details der Planungen und einen Standortplan, den er mit dem Gremiumsvorsitzenden Rainer Hencke ausgearbeitet hatte, vor. Vorgesehen ist eine Umstellung auf LED-Leuchtmittel. Der Kostenrahmen steht noch nicht fest, durch die Stromersparnis soll sich die Investition in vier bis sechs Jahren bereits amortisiert haben.

 Die Lampen sollen zukünftig einen Abstand von 35 bis 40 Meter haben. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins mit einem Ingenieur. „Mit den Anwohnern ist besprochen worden, dass neue Laternen nicht unmittelbar vor den Hauseingängen stehen werden“, so Heeck. „Auf Peitschenlampen wird verzichtet“, ergänzte der Finanzausschussvorsitzende. Der zukünftige Lampenkopf-Typ soll bei der heutigen Sitzung auch zur Sprache kommen. Festgelegt hat man sich noch nicht.

 Offen ist laut Heeck auch, ob die neuen Masten silber oder schwarz sein sollen. Fest steht aber, dass der ganze Ort bis auf eine Ausnahme einheitlich bestückt werden soll. Der einzige Bereich, der lampen-technisch so bleiben soll wie bisher, ist das Gewerbegebiet Tökshorst: Die dortigen technischen Leuchten sind erst knapp über zehn Jahre alt. In den jüngeren Neubaugebieten soll nur der Lampenkopf ausgetauscht werden.

 Damit es in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit auf den Straßen heller wird, sollen die überwucherten Lampen freigeschnitten werden. Eine Prüfung durch das Amt habe ergeben, dass dies ordnungsrechtlich möglich ist. Die Anlieger sollen demnächst von der Verwaltung angeschrieben werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3