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Museum kommt ins Kesselhaus

Nortorf Museum kommt ins Kesselhaus

Es hagelte Vorwürfe und Unterstellungen zwischen den Fraktionen der Nortorfer Stadtverordnetenversammlungen, die am Dienstagabend tagte. Doch nun hat die Diskussion in einem wesentlichen Punkt ein Ende: Das alte Kesselhaus im Teldec-Gewerbepark wird der neue Standort für das Schallplatten-Museum.

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Foto: Die Stadt Nortorf kauft das alte Kesselhaus als neuen Standort für das Museum und die angestrebte Teldec-Ausstellung.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Die Politiker hatten sich bereits bei vorhergegangenen Themen heiß geredet. Als dann im Rahmen der Haushaltsberatung für 2015 die CDU beantragte, 80000 Euro für den Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie zur Erweiterung des Museums in die finanzielle Planung aufzunehmen, kochten vor allem bei der SPD-Fraktion die Gemüter über – hatte doch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt erst Ende November abgelehnt, einen Posten für das Museum in den Haushalt einzustellen.

Karsten Groth (CDU) argumentierte gegen die SPD, dass sich die Sozialdemokraten selbst im Wahlprogramm das Motto „Stadt der Schallplatte“ aufs Programm geschrieben hätten. „Das ist Kulturförderung“, meinte Frauke Schütt (CDU), woraufhin sich Michael Friedrich (SPD) sarkastisch für diese Belehrung bedankte.

Willi Gronewald (SPD) hielt den politischen Kontrahenten entgegen, sie selbst hätten sich in ihrem Wahlprogramm gegen Luxusinvestitionen ausgesprochen. Und dies sei eine – angesichts der Haushaltslage. Der Museumsausbau würde weitere 500000 Euro verschlingen.

Die SPD unterbrach nach dem Disput die Sitzung und zog sich zur Beratung zurück. Während der Abstimmung über den Antrag im Anschluss verließ CDU-Stadtverordneter Lutz Bertram, der  Vorsitzender des Museumsfördervereins ist, wegen Befangenheit den Saal. Mit zehn Ja- gegen sieben Nein-Stimmen wurde der Antrag angenommen und der Haushalt inklusive des Museumspostens beschlossen.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beschloss das Gremium außerdem mehrheitlich, den Kaufvertrag für das Kesselhaus abzuschließen, verriet am Mittwoch Bürgermeister Horst Krebst (CDU). Jetzt habe sich die Stadt erst mal das Gebäude gesichert – für diesen zweckgebunden Sonderpreis von 70000 Euro, der nur bis Ende des Jahres gelte. Wie es dann mit dem Ausbau weitergehe, müsse die Stadt im kommenden Jahr sehen.

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