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Einmal alles ausprobieren

Musikschule Rendsburg Einmal alles ausprobieren

Trompeten erklingen im zweiten Stock, in der ersten Etage spielt jemand Klavier, im Keller tönen Schlagzeug und E-Bass: Die Musikschule Rendsburg hatte am Sonnabend zum Tag der offenen Tür eingeladen. 200 bis 300 Besucher nutzten die Gelegenheit, denn sie durften alle Instrumente ausprobieren.

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Meikel Frey und Sohn Anton versuchen sich am Schlagzeug.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Viele kommen zum Stöbern, einige Besucher suchen aber auch gezielt nach Instrumenten“, sagte Anette Berchtold, Leiterin der Musikschule. Einmal im Jahr gebe es diesen Tag der offenen Tür. „Es ist ideal, um Musikinstrumente auszuprobieren, aber auch um mit den Lehrern ins Gespräch zukommen“, sagt die Schulleiterin.

 Fin Franck probiert gerade das Saxophon aus. Unter der Anleitung von Anette Berchtold klappt es schon nach wenigen Minuten. „Ich habe schon eineinhalb Jahre Klavier und ein bisschen Bass gespielt“, sagt der 19-jährige Rendsburger. „Heute möchte ich einfach mal alles ausprobieren, was es gibt. Da ist der Tag der offenen Tür die beste Gelegenheit.“ Als nächstes steht das Schlagzeug auf seiner Liste, bisher sei er noch nicht dazu gekommen, da dort so viel los sei, sagt Franck.

 Im Keller sitzt Anton Frey mit seinem Vater Meikel am Schlagzeug und lässt die Becken scheppern. „Wir suchen irgendwas mit Rhythmus“, sagt Meikel Frey. Das Schlagzeug komme dafür in Frage. E-Bass-Lehrer Dimitar Bonnev habe er auch schon beim Spielen zugeschaut. „Aber das sah mir zu schwer aus“, sagt der Neunjährige.

 Auch Kristian Rommel sucht für seinen Sohn Jan Philipp ein Instrument. „Ich spiele selbst Gitarre, und Jan Philipp hört mir total gerne zu“, sagt der Rendsburger, „Wir haben ihm zwar eine kleine Kindergitarre gekauft, aber vielleicht ist es Zeit für ein richtiges Instrument.“ Der Tag in der Musikschule sei dafür eine prima Gelegenheit. „Das Angebot ist sehr vielfältig. Die Kinder können jedes Instrument kennenlernen und haben Spaß am Ausprobieren“, meint Kristian Rommel, denn: „Wer weiß schon von Anfang an, was er später spielen will.“

 Mit der Resonanz ist die Leiterin sehr zufrieden. Etwa 200 bis 300 Besucher hätten den Tag genutzt, schätzt Anette Berchtold. Trends gebe es dabei nicht. Die Streichinstrumente seien in den letzten Jahren wieder etwas besser angenommen worden. Das sei eventuell auf Streicherkurse beispielsweise an der Schule Neuwerk zurückzuführen. Die Musikschule stehe zwar immer noch für eher klassische Instrumente. Das Vorurteil stimme aber schon seit etwa 15 Jahren nicht mehr. Auch Rock- und Pop-Instrumente sowie der dazugehörige Unterricht gehörten längst zum Programm.

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