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Die Geschichten hinter den Hits

„Musiktheater oder was ...?“ Die Geschichten hinter den Hits

Das Ensemble „Musiktheater oder was ...?“ aus Wattenbek bereitet sich auf die Premiere des neuen Stücks „The Story behind“ – Die Geschichte dahinter – vor. Premiere ist am 15. April. In verschiedenen Episoden decken die Schauspieler augenzwinkernd auf, wie es zu den Texten bekannter Hits gekommen ist.

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Mit selbst geschriebenen Liedern garniert das Wattenbeker Ensemble die Revue um die wahren Geschichten hinter den Rock-, Pop- und Schlagerhits.

Quelle: Sven Tietgen

Wattenbek. Ein Bus mit vier verkaterten Musikern rollt nachts über die Alpen zum nächsten Auftritt. Der Gitarrist zieht die Strümpfe aus, sofort gibt es hinter der Trennwand auf der Schalthausbühne Proteste. „Schockende Socken, das soll rocken?“, ruft ein Musiker empört, dann klimpern die Anfangstöne des 70er-Jahre-Krachers „Smoke on the water“ aus dem Lautsprecher – und enthüllen in dem neuen Theaterstück des Wattenbeker Ensembles „Musiktheater oder was …?“ die Entstehung des Deep Purple-Klassikers.

 Die mit wenig Requisiten auf die Bühne gebrachte Szene ist typisch für das Stück „The Story behind“, auf Deutsch „Die Geschichte dahinter“, das am Freitag, 15. April, im Gemeindezentrum Schalthaus in Wattenbek Premiere feiert. In verschiedenen Episoden decken die zehn Freizeitschauspieler augenzwinkernd auf, wie es zu den Texten bekannter Hits und Evergreens gekommen ist. In dem Zwei-Stunden-Stück, das wie üblich in der mittlerweile 20-jährigen Historie des Musiktheaters komplett selbst geschrieben wurde, stecken einige überraschende Momente. Vor allem mit schauspielerischen Mitteln plus handgemachter Musik gehen die Wattenbeker Akteure Udo-Jürgens-Hits auf den Grund, stochern im Reich der Namensfindung von „Lily Marleen“ herum oder lassen die Zuschauer einen Streit unterm Weihnachtsbaum im Jahre 1958 miterleben, der auf wundersame Weise zu einem Wirtschaftswunder-Hit führt.

 Zwei Jahre hat das Ensemble an dem neuen Stück getüftelt. Dabei gingen die zehn Akteure auch in Klausur, verbrachten ganze Wochenenden in Seminarorten wie dem Scheersberg bei Flensburg. „Wir nehmen uns anfangs viel Zeit, probieren Szenen aus, improvisieren und sehen dann, ob sich daraus ein Handlungsfaden entwickelt, den wir weiterverfolgen können“, erzählt Torsten Föh. Selbstgeschrieben ist auch die Musik, die in den Episoden zum Einsatz kommt. Dabei trifft mehrstimmiger Gesang auf einen Groove, den die Schauspielakteure Ingo Schlünzen am Saxofon, Dietmar Cassier auf der Cajón-Trommelkiste und Jens Kirchhoff am Piano vorantreiben. Das Revue-ähnliche Konzept mit Live-Musik ging schon in der Vergangenheit auf: Aufführungen der Gruppe wie „Fränner und Mauen“ oder zuletzt „Scheinzeit reloaded“ waren immer ausverkauft, teilweise wurden wegen der großen Nachfrage Zusatztermine organisiert.

 The Story behind: „Musiktheater oder was …?“ feiert Premiere am Freitag, 15. April, um 20 Uhr im Schalthaus in Wattenbek, Reesdorfer Weg 4. Weitere Aufführungen gibt es dort am 16., 22. und 23. April jeweils um 20 Uhr. Karten für 10 Euro gibt es in der Ahlmannschen Buchhandlung in Bordesholm, Holstenstraße 69.

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