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Muss der Hundeplatz umziehen?

Achterwehr Muss der Hundeplatz umziehen?

Wo können in Achterwehr künftig noch Unterkünfte für Flüchtlinge gebaut werden? Der Bauausschuss der Gemeinde will fünf Grundstücke prüfen lassen. Darunter sind auch der Hundetrainingsplatz in Schönwohld und der Bereich rund um den Feuerlöschteich.

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Hunde und Herrchen müssen sich vielleicht nach einem neuen Trainingsplatz umsehen. Das Schönwohlder Gelände könnte für den Bau von Flüchtlingsunterkünften genutzt werden.

Quelle: Sven Janssen

Achterwehr. „Eine neue Gesetzeslage lässt es zu, Häuser im Außenbereich zu bauen, der dann später dem Innenbereich der Gemeinde zugeschlagen wird“, erklärte Bürgermeisterin Anne Katrin Kittmann (SPD). Mögliche Standorte seien beispielsweise der Bolzplatz und der Hundeplatz in Schönwohld, der Bereich um den Ehrenhain samt der Koppeln.

 „Dass wir den Bolzplatz bebauen wollen, halte ich mal für ausgeschlossen“, sagte Kittmann und fand Zustimmung. Der Hundeplatz blieb aber im Fokus. Hier sei eine Containerlösung ebenso möglich, wie der Bau von tatsächlichen Wohnungen, zumindest in einem Teilbereich, so die Bürgermeisterin.

 „Ich würde der Nutzung des Hundeplatzes den Vorzug geben, weil es das Ortsbild kaum verändern würde“, sagte Lars Doose (CDU). Ein zusätzliches Argument könnte auch sein, dass die Gemeinde den Hundeplatz bislang kostenlos zur Verfügung stellt. Die Hunde müssten gegebenenfalls dem Bau von Unterkünften weichen.

 Mit dem Gelände am Feuerlöschteich und der Koppel direkt am Ehrenhain sollen auch zwei Gelände direkt in Achterwehr auf den Prüfstand kommen. Ein Feuerlöschteich ließe sich auch verlegen, um nötigen Baugrund zu schaffen, sagte Doose.

 Lars Seimetz (LG) warf die Frage auf, ob man solche Vorhaben überhaupt starten solle. Man müsse aber auch die Frage stellen, ob die Gemeinde die dann errichteten Gebäude später auch selbst verkaufen oder vermieten könnte.

 Mit einer Teilfläche des Versuchsbetriebes Hohenschulen am Inspektor-Weimar-Weg neben der ursprünglichen Mastprüfungsanstalt und einem Bereich in der gedachten Verlängerung des Ziegelweges kamen auch Flächen ins Gespräch, die nicht der Gemeinde gehören. Der Ausschuss beschloss, die fünf Flächen auf die mögliche Nutzbarkeit prüfen zu lassen.

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