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Landpartie lockte live

NDR Landpartie lockte live

Einmal die Radiomoderatoren nicht nur hören, sondern auch sehen, die Autofahrer vor Blitzern warnen: Das geht Sonnabend und Sonntag beim Landpartie-Fest des NDR. Vom Paradeplatz wird 18 Stunden live für Radio und Fernsehen gesendet.

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Viele Gäste kamen zur NDR-Landpartie.

Quelle: Beate König

Rendsburg. 50000 Gäste werden zum Fest mit 120 Ausstellern erwartet. Am Sonntag läuft die Fernseh-Übertragung erstmals über Facebook im Live-Stream. Sonnabendabend ist Stefan Gwildis zu Gast.

Der öffentlich-rechtliche Sender fährt das Fest in einem bemerkenswert großem Format. Sechs Tage lang wurden die Bühnen und die Zeltstadt auf dem Platz und im benachbarten Skulpturenpark aufgebaut, sagt Pressesprecherin Barbara Gauer. 17 Moderatoren sind auf den Bühnen und im gläsernen Radio-Studio präsent. „Zum Anfassen nah.“

Die Programme auf der Aktionswiese und auf den Bühnen wechseln fast im Halbstundentakt.

Bei der historischen Treckershow ist ein Sitzplatz auf dem fliegenden Teppich – eine Lkw-Plane, die von einem der historischen Trecker über den Platz gezogen wird, besonders begehrt. Detlev von Bülow von Gut Bossee, das erste Mal mit einem Wildwurststand auf dem Fest, steht versunken in den Anblick der Traktoren am Wiesenrand. „Das Pöttpöttpött der Lanz-Eintakter ist einfach klasse.“

Hier finden Sie Bilder von der Landpartie in Rendsburg.

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Im Zelt bei Radio-Moderatorin Lena Hillgruber ist es etwas ruhiger. Zuhörer stehen mit gerade einer Armlänge Abstand zum Studiotisch, und erleben live mit, wie  die Moderatorin parallel spricht, per Reglerschub Musiktitel einblendet und Texte von Monitoren abruft. „Viele wundern sich, dass ich die ganze Sendung allein mache.“

Technik, die begeistert, findet Familie Matthiesen bei ihrem Bummel über Fest eher bei Tamme Hanken. „Den find ich klasse“, sagt Mutter Bettina Matthiesen. Die Rendsburgerin schätzt Hankens fachkundige Moderation in norddeutschem trockenem Stil. „Vielleicht hole ich mir gleich ein Autogramm.“ Tochter Lea ist auch von den Alpakas, die auf der Aktionswiese vorgestellt wurden, begeistert. „Wenn man lauscht, kann man hören, wie sie summen“, sagt die Zehnjährige. Klettert am Gatter der Tiere hoch – und – tatsächlich,  die Laute von Tapato, Icemaster und Black Angel Eyes, wie Züchter Enno Bruns seine Bullen genannt hat, sind zu hören. „Das ist auch das einzige Geräusch, das sie machen“, sagt Bruns zufrieden. Schafzüchter hätten da weniger Glück. Der Alpaka-Fachmann aus Niedersachsen ist seit sieben Jahren beim Landpartie-Fest. „Es ist toll, die Tiere bekannt zu machen.“

Im Zentrum des Paradeplatzes liegt ein Schiff mit braunem Segel. Gestrandet ist der zehn Meter lange Nachbau eines Weserlastkahns dort jedoch nicht. Die Torfkahnfahrer aus Worpswede werben mit der Jan von Adolphsdorf für ihre Region. Lokalkolorit für die Rendsburger hat der Kahnfahrer Wilfried Hirschler in petto: „Der Stahlsteg für unsere acht Boote stammt von einer Firma aus Büdelsdorf.“

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