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Kinonachmittag mit Graffiti

Nortorf Kinonachmittag mit Graffiti

Erst erfreuten sich rund 65 Kinder und Jugendliche in der Aula der Gemeinschaftsschule an dem Kinofilm „Fuck ju Göhte“ und danach wurde vor der Schule eine Wand des Blockheizkraftwerkes mit einem großen Graffiti verschönert. Möglich hatte das die Aktion „NoKi – Nortorf Kino für Dich“ gemacht.

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NoKi macht’s möglich: Unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Human Flashboy (links) durften Jugendliche auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule eine Wand mit einem kunstvollen Graffiti verschönern.

Quelle: Karsten Leng

Nortorf. Seit Februar vergangenen Jahres wird einmal pro Monat in der Schulaula ein Film gezeigt. Ausgesucht wird er von der aus sechs Jugendlichen bestehenden NoKi-Planungsgruppe. Helfend stehen ihnen der Filmemacher Claus Oppermann und die Nortorfer Grafik-Designerin Vicky Kostorf zur Seite. „Der Bundesverband Jugend und Film hat einen Katalog mit Filmen zusammengestellt, aus denen die Auswahl getroffen wird“, erklärte Filmprofi Oppermann. Natürlich seien es Streifen, die längst aus den kommerziellen Kinosälen verschwunden sind.

 Der jeweilige Kinofilm ist aber nur ein Teil Projektes. Die Organisationsgruppe konzipiert für jede Aufführung Werbeplakate, die sie in Nortorf an Treffpunkten von Jugendlichen und in Geschäften platzierten. Zusätzlich wird immer nach der Filmaufführung ein Aktionsprogramm angeboten. Da in dem jetzt gezeigten Kinofilm Graffitis eine wichtige Rolle spielen, wurde der Kontakt mit dem Kieler Graffiti-Künstler Human Flashboy geknüpft, der im wahren Leben Marcel Hermann heißt. „Als Marcel von der Aktion hörte, war er sofort bereit, die Vorbereitung und Betreuung des Graffiti-Projektes zu übernehmen“, berichte Claus Oppermann. Die Nortorfer Stadtwerke, Eigentümerin des Blockheizkraftwerkes, und der Schulverband gaben ohne zu zögern ihren Segen für die Kunstaktion.

 Während der Filmvorführung hatte Hermann auf der Wand die Motive per Farbspraydose skizziert. Die wurden dann von den Jugendlichen farblich ausgesprüht.

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