8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Gruppenstärke wird sich verdoppeln

Naturkindergarten Nortorf Gruppenstärke wird sich verdoppeln

Seit sechs Wochen läuft der Betrieb im Naturkindergarten Zwergenwald auf dem Areal am Galgenbergsweg in Nortorf. Sechs Kinder stark ist die Gruppe, „Wir werden aber binnen einen Jahres die vorgeschriebene Gruppenstärke von zehn Plätzen überschreiten“, ist sich Kita-Leiterin Bianca Schröder sicher.

Voriger Artikel
TSV-Kegler fürchten um ihre Zukunft
Nächster Artikel
Modelle präsentieren aktuelle Kunst

Levke (links) und Luna basteln mit Mutter Vanessa Liekefett Öllichter.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. Sie rechnet mit zwölf Kindern im kommenden Jahr. Weniger einfach ist hingegen das Aufstellen der beiden Container auf dem gegenüberliegenden Gelände der Gemeinschaftsschule.

Container könnten im November/Dezember in Betrieb gehen

„Die Container werden als Sonderbau eingestuft, und wir müssen die entsprechenden Vorschriften erfüllen“, erklärte Christoph Naujok, Bauunternehmer und Mitglied des Elternvereins. Die Brandschutzbestimmungen der rund 20 Jahre alten Container würden zwar schon beachtet, nun müsse aber die Statik noch auf Vordermann gebracht werden. „Wir hoffen, dass wir die Container im November oder Dezember aufstellen und in Betrieb nehmen können“, so Naujok.

Damit die Kinder in dieser Übergangszeit neben dem Bauwagen bei schlechtem Wetter einen weiteren Unterschlupf haben, hat die Gemeinschaftsschule dem Kindergarten übergangsweise das Aufwärmen in der Turnhalle gestattet. „Die Baugenehmigungen für den Bauwagen und die Container liegen vor, der Naturkindergarten ist nicht in Gefahr“, bekräftigte Christina Mönke, Fachdienstleiterin des Bereichs Kinder Jugend beim Kreis, der für die Aufsicht zuständig ist.

Eltern sind begeistert

Nicht nur die Fachdienstleiterin lobte das Ergebnis der rund einjährigen Vorarbeit des Elternvereins. „Es ist richtig toll geworden“, urteilte auch Lena Wettan aus Schülp. Sie schaute sich den Naturkindergarten beim Tag der offenen Tür am Freitag schon einmal an, denn ihr Sohn Matti (3) kommt demnächst in die Gruppe. „Mein Sohn ist viel draußen, und ich finde das Konzept super“, sagte die 27-Jährige, die selbst Erzieherin ist.

Und Schröders erste Bilanz nach dem Anlauf? „Sehr positiv.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3