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Mit dieser App wird Natur erlebbar

Naturpark Aukrug Guide Mit dieser App wird Natur erlebbar

Mit einem interaktiven Führer auf dem Smartphone lässt sich künftig der Naturpark Aukrug erkunden - denn die App "Naturpark Aukrug Guide" bietet zehn geführte Routen vom Holsteiner Wald im Rantzautal über das Haaler Gehege in Nienborstel bis zum Boxberg in Aukrug an.

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Umweltminister Robert Habeck (Grüne) bei der Präsentation der App "Naturpark Aukrug Guide" auf dem Boxberg in 77 Metern Höhe.

Quelle: Sven Detlefsen

Aukrug. Wenn Wanderer zukünftig auf dem Boxberg über Wurzeln stolpern oder gegen Bäume laufen, könnte es daran liegen, dass sie den Blick auf ihr Smartphone gerichtet haben. Dabei ist das gar nicht notwendig, denn die Programmierer der Firma Medien Handwerk aus Neumünster haben diverse Infopunkte mit GPS in der App hinterlegt. An den jeweiligen Positionen meldet sich die App dann automatisch, das Handy brummt. Am Boxberg zum Beispiel am höchsten Punkt in 77 Metern Höhe und an einer 1,8 Hektar großen Fläche, die die Stürme Xaver und Christian verwüstet haben. Dort soll sich jetzt wieder die für den Boxberg typische Heide ansiedeln.

Umweltminister Robert Habeck (Grüne) drehte am Dienstag bei der Vorstellung der App eine erste Runde: "Phantastisch", lobte er die interaktiven Elemente der App. Neben der Routenführung werde viel Wissen über Natur vermittelt. Außerdem gibt es auch ein Quiz, zwei Kinderrouten, Daten für Geocaching sowie einen Kalender mit Exkursionen und Veranstaltungen in den 40 Gemeinden des Naturparks.

Foto: Umweltminister Robert Habeck lässt sich die neue Naturpark-App von Bonnie Bogner, Geschäftsführerin des Naturparks Aukrug, und Oliver Ziehm von der Firma Medien Handwerk vorführen.

Umweltminister Robert Habeck lässt sich die neue Naturpark-App von Bonnie Bogner, Geschäftsführerin des Naturparks Aukrug, und Oliver Ziehm von der Firma Medien Handwerk vorführen.

Quelle: Sven Detlefsen

Auch bei der Anfahrt und beim Parken lotst der Guide die Besucher, Tipps für Gastronomien sind ebenfalls dabei. Die neue App sei ein "Werbeträger" für den  Naturpark, so Robert Habeck. Irgendwo zwischen Spielzeug und relevanter Information könne das Angebot für viele Nutzer eine Art "Räuberleiter" zum Erleben der Natur sein.

Die App funktioniert übrigens auch auf den entlegensten Routen ohne Handyempfang, versichert Oliver Ziehm, Geschäftsführer von Medien Handwerk. Der Guide sollte allerdings vorher, am besten über das heimische WLAN, aus dem Internet geladen und installiert werden. Die Smartphones gleichen die Routen dann über GPS ab, das auch ohne Mobilfunknetz zu empfangen ist. Nur unter dicht belaubten Bäumen könnte es zeitweise Probleme geben.

Zwei Jahre haben der Verein Naturpark Aukrug, der auch Träger des Naturparks ist, und der Naturschutzring Aukrug an dem Guide-Projekt gearbeitet. Mit Mitteln des Landes und der Umweltlotterie Bingo wurde die App finanziert.

Naturpark Aukrug Guide

Der "Naturpark Aukrug Guide" ist kostenlos in den App-Stores für IOS und Android zu haben. Mehr Informationen über das Projekt und seine Träger gibt es im Internet unter:

www.naturpark-aukrug.com

wwww.naturschutzring-aukrug.de

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Ein Artikel von
Sven Detlefsen
Ressortleiter Holsteiner Zeitung

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