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Landwirte vom Naturschutz überzeugen

Naturschutzring Aukrug Landwirte vom Naturschutz überzeugen

Das Projektgebiet des Naturschutzrings Aukrug ist über den Naturpark hinaus erheblich erweitert worden. Es umfasst nun rund 1800 Quadratkilometer. Eine jetzt vorgestellte Neuauflage der Broschüre „Mensch, Natur und Landschaft“ stellt Landbesitzern beispielhaft Projekte für freiwillige Maßnahmen im Bereich des Naturschutzes vor.

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Jan-Marcus Carstens (von links), Petra Harms und Niklas Zander vom Naturschutzring Aukrug hoffen, mit einer neuen Naturschutzbroschüre Landbesitzer in dem erweiterten Projektgebiet von nachhaltigen Naturschutzmaßnahmen überzeugen zu können.

Quelle: Karsten Leng

Aukrug. Der Naturschutzring Aukrug kümmert sich im Naturpark Aukrug als „lokale Aktion“ um die Naturschutzberatung der Landwirte und anderer Landeigentümer in dem erweiterten Gebiet – auf der Grundlage eines Natur- und Artenschutzkatalogs, der jetzt neu erschienen ist. „Wir haben mit dieser Neuauflage ein Medium in der Hand, mit dem wir Landbesitzer in unserem erheblich größeren Projektgebiet über freiwillige Maßnahmen zum Naturschutz informieren“, so der Geschäftsführer des Naturschutzrings, der Biologe Niklas Zander.

 Seit 2007 wurden im Naturpark Aukrug unter anderem zehn neue Gewässer geschaffen, 23 Obstwiesen angepflanzt und acht neue Knicks angelegt. „Wir haben mit 66 verschiedenen Landnutzern und Landeigentümern insgesamt über 250 freiwillige Maßnahmen umgesetzt“, bilanziert Zander. „In unserem Katalog sind freiwillige Maßnahmen, die aus verschiedenen Töpfen bezuschusst werden, übersichtlich dargestellt.“

 Neben den Förderprogrammen vom Land und von der Europäischen Union enthält der Katalog Naturschutzmaßnahmen, die zu 100 Prozent vom Land aus EU-Mitteln finanziert werden: zum Beispiel das Anpflanzen von Obstwiesen, die Anlage von Blühstreifen als neue Ackerlebensräume sowie Verträge über winterliche Stoppelbrachen. Die Erfolgsbilanz, die der Naturschutzring nach acht Jahren vorweisen kann, hat das Ministerium überzeugt. Bereits zum vergangenen Sommer wurden die Personalkosten für eine zweite Vollzeitstelle bewilligt. Zander hat mit dem Landwirt und Ingenieur für Landschaftsnutzung und Naturschutz, Jan-Marcus Carstens, seit mehreren Monaten sachkundige Unterstützung. Die beiden haben die Neuauflage der Broschüre auf den Weg gebracht. „Wir haben diese so gestaltet, dass sie auch von anderen lokalen Aktionen in Schleswig-Holstein als Vorbild genutzt werden kann“, erklärt Jan-Marcus Carstens.

 Artenschutzkatalog Nummer drei umfasst ein Projektgebiet von insgesamt 1800 Quadratkilometern, das im Westen vom Nord-Ostsee-Kanal, im Norden von der L 328, im Süden von der Elbe und im Osten von der A7 sowie von der Steinburger Kreisgrenze begrenzt wird.

 www.naturschutzring-aukrug.de

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