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Neue Buslinie gut angenommen

Schülldorf/Westerrönfeld Neue Buslinie gut angenommen

Die Busverbindung zwischen der Bahnstation in Schülldorf und den Nachbargemeinden wird immer besser angenommen. Seit Anfang Januar halten Züge auf der Strecke Rendsburg-Kiel in der Gemeinde. Von dort fahren Busse nach Westerrönfeld und Schacht-Audorf. Für Bürger aus den Dörfern am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals ist das Angebot eine Alternative zum Auto.

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Der Bus nach Westerrönfeld wartet an der Bushaltestelle in Schülldorf.

Quelle: Malte Kühl

Schülldorf. Die Bahnstation mit Bushaltestelle sei eine Bereicherung, schwärmte Schülldorfs Bürgermeisterin Heinke Desens. Nach anfänglichen Schwierigkeiten werde der Bus deutlich besser angenommen. Im Januar nutzten 446 Fahrgäste den Bus zwischen Schülldorf und Westerrönfeld, im Februar waren es 683 Passagiere, sagt das Busunternehmen T. H. Sievers. Die Tendenz sei weiter steigend. Auch die Linie zwischen Schülldorf und Schacht-Audorf legte den Angaben zufolge zu. Im Januar fuhren 104 Passagiere mit, im Februar 187.

 Die Busse sind auch ein Angebot an Pendler, die zur Lürssen-Kröger-Werft in Schacht-Audorf, zum Hochschul-Fachbereich Landwirtschaft oder Max Bögl in Osterrönfeld, Senvion oder Bauernverband und Landwirtschaftskammer in Rendsburg-Süd fahren wollen. Der Bus Schülldorf-Westerrönfeld pendelt im Stundentakt, Zwischenstationen sind Osterrönfeld und Rendsburg-Süd. Der Bus nach Schacht-Audorf fährt nur während des Berufsverkehrs.

 Viele Betriebe und Bürger hätten zunächst nichts von dem Angebot gewusst, erst nachdem Flyer verteilt wurden, sei auch die Zahl der Fahrgäste gestiegen, berichtete Heinke Desens. Dabei bringe die Kombination von Bus und Bahn viele Vorteile in der Region. So könnten Senioren in Westerrönfeld in den Bus steigen und zum Einkaufen zum Supermarkt nach Osterrönfeld fahren. Weiterhin könnten Jugendliche mit Bus und Bahn zum Einkaufsbummel nach Kiel fahren, ohne dass sich Eltern dafür ins Auto setzen müssen. Das fördere Mobilität und soziale Kontakte. Nach Rendsburg kämen Schülldorfer mit der Bahn in nur sieben Minuten.

 Dennis Fiedel, Pressesprecher des Nahverkehrsverbundes Nah-SH, erklärte, dass die Auslastung des Zuges zufriedenstellend sei. Es sei aber für realistische Zahlen und eine konkrete Bewertung noch zu früh. Zurzeit gibt es für die beiden Linien einen Sondertarif, statt des Schleswig-Holstein-Tarifs von 3,50 Euro zahlen Fahrgäste nur 2 Euro pro Fahrt.

 Dieser Preis gilt allerdings nur noch bis zum 31. Juli. Bis dahin sollen neue Tarife zwischen Behörden und Bus-Unternehmen ausgehandelt werden, sagte Volker Breuer vom zuständigen Fachdienst des Kreises. Damit ist noch fraglich, ob der Sondertarif Bestand haben wird.

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