27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Neubau wilkommen

Molfsee Neubau wilkommen

Der Spatenstich ist für März 2017 geplant: Am Mittwochabend wurden die Pläne für den Neubau im Eingangsbereich des Freilichtmuseums Molfsee während einer Einwohnerversammlung präsentiert – und offenbar ist man zufrieden mit dem, was sich die Architekten ausgedacht haben.

Voriger Artikel
Tannen machen dem Gewerbegebiet Platz
Nächster Artikel
Noch keine Lösung

Sie freuen sich auf den Neubau: (von links) Museumsleiter Wolfgang Rüther, Architekt Klaus Petersen, kaufmännischer Leiter Guido Wendt und Molfsees Bürgermeisterin Ute Hauschild.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. Kritik gab es keine.

 Bürgervorsteher Rolf-Dieter Güth begrüßte neben dem kaufmännischen Geschäftsführer der schleswig-holsteinischen Landesmuseen, Guido Wendt, auch den für den Neubau zuständigen Architekten Klaus Petersen vom Lübecker Planungsbüro Petersen, Pörksen und Partner sowie Museumsleiter Wolfgang Rüther. Rund 30 Interessierte hatten den Weg in die Räucherkate des Drathenhofs gesucht, darunter viele Kommunalpolitiker der Gemeinde.

 Guido Wendt gab ein kurzes Resümee über die Entwicklung. „Wir wissen, dass wir auf der Höhe der Zeit bleiben und ein Museumserlebnis bieten müssen, das die Besucher von uns erwarten. Daher wurde ein Modernisierungsplan auf den Weg gebracht.“ Der beinhalte neben einem Neubau in Schleswig ein Eingangs- und Ausstellungsgebäude in Molfsee. Dazu Wolfgang Rüther: „Als wir mit Schleswig vor vier Jahren fusionierten, war das eine beschlossene Ehe, die aber nicht vollzogen wurde, da es sich um getrennte Wohnungen handelte. Das soll sich ändern, denn mit dem Neubau können wir über eine Ganzjahresöffnung nachdenken und damit neue Wege gehen.“

 Klaus Petersen stellte den Neubau mit einem virtuellen Gang durch das Gebäude vor: Der Magazinbereich ist zum Teil unterirdisch, es wird einen Innenhof geben, dazu auch auch einen Raum für Weiterbildung. „Vielleicht auch ein Café, auf jeden Fall einen Bereich, in dem Sie sich mit der Gemeindevertretung zu Sitzungen treffen können“, formulierte Rüther die neuen Ideen, die in dem Zehn-Millionen-Euro-Gebäude (die Zusage der Landesregierung steht) stecken sollen. Die Gebäude für den neuen Eingangs- und Ausstellungsbereich verfügen über insgesamt 3000 Quadratmeter. Eine Million Euro gehen in die Einrichtung inklusive Ausstellung, neun Millionen werden für den Bau der Gebäude verwendet.

 Eine Nachfrage gab es dann doch aus dem Publikum. „Wie sieht es mit den Parkplätzen besonders zu den Markt-Zeiten aus?“, wollte ein Besucher wissen. Dafür hatte Wendt gute Nachrichten. „Der Landesbetrieb Straßenbau hat zugestimmt, dass wir die Fläche an der L 318 während der großen Märkte als Parkfläche nutzen können. Um den Übergang über die Landesstraße sicher zu gestalten, wird dann eine Baustellenampel installiert.“ Rund 800 Parkplätze sollen dann für Ruhe im Molfseer Verkehrsraum sorgen. Zusätzlich wird es ab dem Herbstmarkt 2017 einen Shuttle-Service ab dem LLUR in Flintbek geben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3