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Ferkelstube eingeweiht

Neu im Tierpark Warder Ferkelstube eingeweiht

Rasant flitzten die Bunten Bentheimer Ferkel am Montag über ihr neues Zuhause, die neue Ferkelstube im Tierpark Arche Warder. Das dem neuen Gehege kommen die Besucher ganz nah an die Tiere heran.

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Ben (3) und Sarina (4) gehen mutig auf die Ferkel zu und versuchen, die Rüsselnasen zu streicheln.

Quelle: Notra Saric

Warder. „Das ist ästhetisch und funktional geglückt“, fand Tierpark-Direktor Kai Fröhlich und begrüßte die große Zuschauerzahl. Darunter waren auch Holger Spießhoefer, Bürgermeister der Nachbargemeinde Langwedel, der die Kindergartenkinder Lina, Ben, Sarina und Henrik mitgebracht hatte. Zu sechst schnitten sie feierlich das rote Band an der Schleuse durch, durch die die Ferkelstube begehbar ist, ohne dass ein Schweinchen ausbüxen kann.

 „Es gibt 60 Millionen Schweine in Deutschland. Anfassen kann man die aber meistens nicht“, so Frölich weiter. Er beschrieb die artgerechte Anlage: In dem Sand können die Ferkel wühlen, sie haben Steine zum Scheuern, ein Becken zum Baden und zwei Höhlen – eine in die Natursteinmauer eingelassen, eine zweite aus Holz, durch die Besucher durch eine Glasscheibe hineinschauen können. Frölich wies auf das für Gäste begehbare Häuschen hin, klassisch schleswig-holsteinisch in den Farben grün und weiß, wie sie auch viele Bauernhäuser haben.

 Die Anlage hatten die Arche-Handwerker Thomas Schultz, Robert Sala und Wolfgang Herford gebaut. „Das sind historische Baustoffe“, so Schultz. Das große Fenster in dem Haus sei ein altes Stallfenster, das Wiederverwendung fand, und auch die Ziegel seien alt. „Die waren gar nicht so einfach zu verlegen. Die waren durch Wind und Wetter teilweise schon sehr verformt.“ Die Gesamtkosten schätzte Frölich auf 15000 Euro. 9000 davon hatte die Bingo Umweltlotterie gespendet.

 Die Ferkelgruppe der Bunten Bentheimer Schweine war auch am Montag erst eingezogen. Der erste Kontakt mit den Kindern, war zuerst vorsichtig, doch sie ließen sich schon bald anfassen und streicheln. Der dreijährige Elias aus Flintbek war mit seiner Familie da und genoss sichtlich den Kontakt mit den Tieren.

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