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Neue Mensa bietet Platz für 300 Schüler

Kronshagen Neue Mensa bietet Platz für 300 Schüler

Sie bietet jetzt knapp 300 Plätze. Neun Monate nach Baubeginn weihten die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium am Mittwoch feierlich die neue Mensa ein. Um das Schulzentrums attraktiver zu machen, investierte die Gemeinde Kronshagen zusammen mit dem Ausbau der Gemeinschaftsschule rund drei Millionen Euro.

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Die neue Mensa bietet den Schülern im Obergeschoss sogar eine Lounge: Jelto Weidner (Foto liegend) machte es sich in der Runde seiner Mitschüler richtig gemütlich.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. „Es gibt jetzt viel mehr Platz, und durch die Fenster ist alles viel heller“, sagte Chiara Saadenam aus der 8. Klasse des Gymkros. Mitschülerin Luisa Scharrenberg freute sich auch über die viel schnellere Essensausgabe. Vorher, als die Mensa nur für 130 Plätze ausgelegt war, musste sie bis zu einer Viertelstunde in der Schlange warten. Nun gibt es drei Ausgaben statt einer. Nach Angaben von Mensa-Chef Jürgen Kleinhans gehen bereits täglich bis zu 240 Portionen über den Tresen.

 Die Schüler freuen sich vor allem über die höhere Aufenthaltsqualität. „Durch die Pflanzen ist die Atmosphäre viel entspannter“, lobte Valeska Bluhm (9c). „Die Mensa ist jetzt besser belüftet, und die Lounge ist einfach toll“, schwärmte Jelto Weidner (11c). Das Séparée im Obergeschoss bietet Sofas und kleine Tische – zur Esskultur gehören schließlich mehr als Messer und Gabel. In der Planung war dieser besondere Bereich eigentlich den Oberstufenschülern vorbehalten. Am Mittwoch machten jüngere Schüler allerdings deutlich, dass auch sie die Lounge gern nutzen würden. Zudem gibt es Wünsche, mittags vor der Mensa sitzen zu können. Frank Haase, Vorsitzender des Fördervereins, nahm den gespielten Ball gleich auf. Er will über Möglichkeiten mit der Schülervertretung sprechen.

 Bürgervorsteher Bernd Carstensen (CDU) sah die Entscheidung der Gemeinde, drei Millionen Euro in den Standort zu investieren, als wichtigen Beitrag an, um Eltern die Entscheidung zu erleichtern, ihre Kinder in Kronshagen anzumelden. Norbert Czysewski, Rektor der Gemeinschaftsschule, sprach von „Vorzeigeprojekten, die uns attraktiv machen“ und die in der Konkurrenz mit anderen Schulen in die Waagschale geworfen werden könnten.

 Nun steht im Gymnasium noch der Umbau der ehemaligen Cafeteria zum Musikraum an. Die Einrichtung kam nicht auf den Müll. Jutta Bökel, pensionierte Konrektorin, vermittelte sie nach Kiel für die Flüchtlingsarbeit.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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