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Matratzen testen und Möbel inspizieren

Flintbek Matratzen testen und Möbel inspizieren

Eine Sitzprobe auf den neuen Matratzen, ein Blick in die Dusche und das Inspizieren des abschließbaren Kühlschranks: Die neuen Unterkünfte für die Asylsuchenden wurden von den Flintbekern genau unter die Lupe genommen.

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Viele Interessierte nutzen das Angebot der Gemeinde Flintbek, sich beim Tag der offenen Tür die noch unbewohnten Asylunterkünfte anzusehen.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Die einen drückten an den Matratzen, andere machten eine Sitzprobe. „Das sieht doch ganz gut aus“, sagte eine Besucherin mit Blick auf das Mobiliar. SPD-Gemeindevertreter Wulf Briege lag sogar flach auf dem Boden, um die untersten Fächer im Kühlschrank zu kontrollieren. Beim Tag der offenen Tür in den neuen Flüchtlingsunterkünften in Flintbek war am Montag einiges los.

 Für Bürgermeister Olaf Plambeck steht fest: „Mit einem solchen Tag sollen die Bürger die Möglichkeit haben zu sehen, was wir geschaffen haben. Denn schließlich wird das Ganze von Steuergeldern finanziert.“ Und so lange die neuen Häuser im Eiderkamp unbewohnt seien, könnten Besucher ruhig durch die Gebäude schlendern und durch die Fenster schauen, ohne zu stören. Davon machten viele Flintbeker Gebrauch. Einige der Neubauten waren geöffnet. Intensiv wurden die Schlafräume, Küchenzeilen und Nasszellen inspiziert.

 Auch Bernd Brandenburg und Klaus Praefcke wollten sich ein Bild von der Unterbringung der Flüchtlinge machen. „Es interessiert uns, was im Ort passiert. Und Flüchtlinge sind natürlich auch ein Thema“, so Brandenburg. „Sie sollen menschenwürdig untergebracht werden, sie haben es durch Krieg und Flucht schon schwer genug.“ Das sah Praefcke genauso: „Meine Frau ist aus Pommern geflohen, das sind harte Zeiten auf der Flucht“, erklärte der 78-Jährige. Beide wohnen in unmittelbarer Nähe zum Eiderkamp. Haben sie ein Problem damit? „Im Gegenteil. Für mich zählt der Mensch“, betonte Brandenburg, Praefcke nickte zustimmend.

 Rund 50 Interessierte schlenderten über das Areal, für Plambeck ein gutes Zeichen. Nun müssen nur noch Flüchtlinge kommen, die Leben in die Siedlung bringen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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