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Unterirdisch wird’s noch musikalischer

Neue Räume im Nordkolleg Unterirdisch wird’s noch musikalischer

Ein weiterer Schritt zur Landesmusikakademie ist getan. Am Freitag weihte Anke Spoorendonk (SSW), Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, zusammen mit Guido Froese, Leiter des Nordkollegs, die neuen Übungsräume auf dem Gelände am Gerhardshain ein.

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Rund 200 Besucher überzeugten sich bei der Eröffnung des Musikkellers von der Akustik in den neuen Räumen.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Durch die Erweiterung will sich die Weiterbildungsakademie Nordkolleg nun breiter aufstellen und neue Bereiche mit ins Programm nehmen.

 Der neue Musikkeller sei früher fertig als erwartet, sagte Guido Froese. Lediglich zehn Monate habe es gedauert, bis unter der grünen Rasenfläche vor dem Haupthaus der neue Übungskomplex in U-Form entstanden sei. „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue“, meinte Froese in seiner Begrüßungsrede. Mit dem unterirdischen Neubau sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Landesmusikakademie getan. Nun könnten die Musiker, die das Nordkolleg besuchten, länger und lauter spielen als bisher. Außerdem werde sich das Angebot des Nordkollegs erweitern. So sollen in Zukunft auch Rock-, Pop- und Heavy-Metal-Klänge durch die Übungsräume schallen. „Da bin ich besonders gespannt drauf“, sagte Froese.

 Der Neubau ist mit 1,5 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln bezuschusst worden. Weitere 500000 Euro kostete noch die Ausstattung der Räume mit Instrumenten, Mobiliar und Technik. Dafür gebe es nun beispielsweise ein eigenes Tonstudio. So könnten Musiker nicht nur üben, sondern Einstudiertes auch mit nach Hause nehmen, sagte der Leiter. Ein Schwingboden in dem größten der neuen Räume gebe Tänzern neue Möglichkeiten zum Üben. Die Klimaanlage in den Räumen reagiere auf den Kohlendioxidgehalt der Luft und nutze überschüssige Wärme. In einer kleinen musikalischen Kostprobe konnten sich die Gäste von der guten Akustik in den Räumen überzeugen.

 Auch Ministerin Anke Spoorendonk überbrachte ihre Glückwünsche. Das Nordkolleg entwickle sich immer weiter zu einem Ort der kulturellen Vernetzung. Die neuen Räume schafften den nötigen Platz zur Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Nordkolleg sei auf dem besten Wege zu einer veritablen Musikakademie, das habe die Landesregierung mit den Fördergeldern unterstützen wollen. Besonders erfreut zeigte sie sich über die künftige Nutzung der Proben- und Konzerträume durch die SHMF-Orchesterakademie.

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