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Flintbek Neues Hinweisschild

Ein neues Hinweisschild soll dafür sorgen, dass der Flintbeker Ortsteil Voorde vom Durchgangsverkehr befreit wird.

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Zu viel Verkehr in Voorde? Daher soll das Hinweisschild an der L 3 1 8 geändert werden.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Es ist eigentlich nur ein kleines Wort auf dem großen Hinweisschild an der Landesstraße 318, das für eine Diskussion im Umwelt- und Wegeausschuss unter Leitung von Jaschar Tavanamehr (SPD) sorgte: Direkt an der Einmündung Langstücken, die Straße gehört zum Flintbeker Ortsteil Voorde, wird offenbar durch den Aufdruck „Flintbek/Voorde“ für viele Verkehrsteilnehmer der Eindruck erweckt, dass man durch die Straße Langstücken nach Flintbek kommt. Genau das sind für die dortigen Anwohner zu viele, und so sucht die Verwaltung nach Lösungen.

 „Der Flintbeker Ortsteil Voorde ist durch Wohnbebauung geprägt“, erklärte Verwaltungschef Olaf Plambeck. Dazu passe eine derartig angespannte Verkehrssituation durch ständigen Durchgangsverkehr nicht, führte der Bürgermeister weiter aus. „Wir haben Handlungsbedarf gesehen und bereits Anfang Januar ein Gespräch mit dem Straßenbaulastträger geführt“, erklärte er während der Sitzung am Donnerstagabend.

 „Grundsätzlich sollte die Gemeinde über die Straße Eiderkamp angefahren werden“, betonte Plambeck. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr sieht das genauso, und so wurde nach Lösungen gesucht. Das Ergebnis: Eine Änderung des Hinweisschildes an der L 318. Ausschussmitglied Rainer Kruse (CDU) wies daraufhin, dass auch das Schild im Molfseer Streitberg dahingehend geändert werden müsse – und erntete Zustimmung aus den Reihen der anderen Fraktionen.

 „Durch die Änderung soll darauf hingewirkt werden, dass die Zufahrt nach Flintbek über die Straße Eiderkamp erfolgt. Diese recht einfache Maßnahme ist zu begrüßen, um die angespannte Verkehrssituation in den Bereichen Langstücken, Freeweid und Lassenweg zu entzerren“, hoffte Plambeck. Die Gemeinde wird bei der Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde einen Antrag auf Änderung der Hinweisbeschilderung stellen. Dann wird der Hinweis auf den Ortsteil Voorde im weißen Hintergrund aufgebracht, da es sich bei Voorde nicht um eine eigenständige Gemeinde handelt.

 Eine weitere Verkehrssituation stand zur Debatte. „Wer über Kleinflintbek in die Gemeinde fährt, verringert die Geschwindigkeit frühestens am Gerätehaus“, wusste Tavanamehr. Daher wurde über die Installation eines Baumtores diskutiert. Aber die Idee wurde verworfen. „Rund 23 000 Euro kostet ein solches Baumtor“, erklärt Bauamtsleiter Stefan Bettin. „Rausgeworfenes Geld“, war sich Dieter Hermann (CDU) sicher. Seiner Einschätzung folgten die anderen Ausschussmitglieder, denn: „Ein Baumtor verliert schnell seine Wirkung“, so Christoph Karius (SPD). Ähnlich argumentierte Olaf Plambeck, der eine Geschwindigkeitsmessanzeige favorisierte. Der Idee folgte der Ausschuss einstimmig.

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Sorka Susann Eixmann
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