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„Wackelzähne“ können hoch hinaus

Kronshagen „Wackelzähne“ können hoch hinaus

Jetzt können sie fast nach den Sternen greifen. Die Kleinen des Evangelischen Kinderhauses Domänental in Kronshagen tauften ihr neues Klettergerüst am Dienstag auf den Namen „Spaceball“. Es ist das höchste und kostete fast 25000 Euro. Diese Errungenschaft ist das Ergebnis einer gut einjährigen Kinderbeteiligung.

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Von der Spitze des neuen Spaceballs können die kleinen Klettermaxe des Evangelischen Kinderhauses Domänental die Schneewolken zwar nicht wegschieben, aber das Toben in luftiger Höhe macht ihnen viel Spaß.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Als der Kindergarten vor etwa 20 Jahren errichtet wurde, gab es im Außenspielbereich natürlich auch ein Klettergerüst. Es hat die Zeit überdauert und wird noch heute gern genutzt. Was sich in den vergangenen Jahren aber stark verändert hat, ist die Kinderbetreuung. Mit den längeren Öffnungszeiten kamen auch die unter Dreijährigen. Die altersmäßige Erweiterung macht nun auch eine stärkere Differenzierung in den Spielangeboten erforderlich. „Das alte Gerät ist als Herausforderung für die Älteren nicht mehr ausreichend“, sagte Kita-Leiterin Birgit Mütze. Die fünf- bis sechsjährigen Wackelzähne wollen höher hinaus als die Jüngeren – das Klettern soll schwieriger und vielseitiger werden.

 Doch welches Gerät ist für das Domänental das Beste? Schon im vorherigen Kindergartenjahr begannen die Wackelzähne damit, Kletterangebote im Kronshagener Umland unter die Lupe zu nehmen und auszuprobieren. „Im ersten Durchgang setzte sich ein Klettergerät, das in die Höhe geht, gegen einen Niedrigseilgarten durch“, berichtete die Kita-Leiterin. Durch weiteres Ausprobieren verdichtete sich die Auswahl: Eine Kletterwand gefiel den Kindern nicht; sie bevorzugten eine Konstruktion mit Seilen, die bis in luftige Höhen führt. Dass das Gerät ihrer Vorstellung nur in Hamburg und auf Sylt steht, schreckte die kletterfreudigen Kinder nicht. Zusammen mit den Eltern machten sie sich nach Hamburg auf, wo sie auf dem Pausenhof einer Regionalschule fündig wurden.

 Auf ihrem Spaceball können sich die Kindern nun mehr als fünf Meter hoch hangeln. „Die maximale Fallhöhe beträgt durch Schutzbereiche aber nur 1,80 Meter“, erläuterte Birgit Mütze den Eltern. Nach der intensiven Beteiligung musste noch die Hürde der Finanzierung gemeistert werden. Den größten Teil stemmten die Naeve-Stiftung und die Gemeinde.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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