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Neues Konzept fürs Stadtmarketing

Rendsburg Neues Konzept fürs Stadtmarketing

Die Vereine RD-Marketing und Tourismus Mittelholstein sind erleichtert. Die Rendsburger Ratsversammlung hat sich am Dienstag für die neue Ausrichtung des Stadtmarketings entschieden. Dazu soll auch ein neues Konzept aufgestellt werden, wie Stadtmarketing und Tourismus in Zukunft aussehen können.

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Anke Samson, Geschäftsführerin RD-Marketing (l.), und Monika Heise, Geschäftsführerin Tourismus Mittelholstein, können sich nach der Diskussion wieder auf ihre Arbeit konzentrieren.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Es ist ein wichtiges Signal an unsere Partner, dass es weiter geht“, sagte Anke Samson, Geschäftsführerin von RD-Marketing am Mittwoch. Es sei aber nicht abzusehen, ob die Hängepartie Spuren hinterlassen hat. „Stadtmarketing lebt davon, dass alle an einem Strang ziehen. Das gilt für die gesamte politische Landschaft“, sagte Monika Heise, Geschäftsführerin von Tourismus Mittelholstein. Dass es nach einem Kompromiss einen weiteren Gegenvorschlag gab, drücke die Stimmung.

 Monatelang wurde über die Zukunft des Stadtmarketings diskutiert, Entscheidungen immer wieder aufgeschoben. Nun hatte die Ratsversammlung das letzte Wort und stimmte für einen Kompromiss, den der Senat vor der Sommerpause ausgearbeitet hatte. So soll das Marketing durch die beiden Vereine mit der gleichen finanziellen Unterstützung weiterlaufen. Gleichzeitig sollen RD-Marketing und Tourismus Mittelholstein zusammen mit einem externen Berater neue Leitlinien erstellen. Weiterhin unterstützt der Vorschlag einen Regionalmanager, der durch die regionale Entwicklungsagentur eingestellt werden könnte. Die Entscheidung dafür muss noch in den Umlandgemeinden bestätigt werden.

 Während der Sommerpause hatten SSW, SPD und Modernes Rendsburg einen weiteren Vorschlag erarbeitet. Dieser sah vor, dass der Regionalmanager gleichzeitig für die Stadt arbeiten könnte und sich sowohl um die Vermarktung der Region als auch der Stadt kümmert. Dieser Vorschlag stieß allerdings nicht auf die Gegenliebe von CDU, den Grünen und dem Sozialen Rendsburg. Ein neuer Vorschlag setze die Glaubwürdigkeit der Politiker aufs Spiel, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Krabbes in der Ratsversammlung, schließlich habe sich der Senat vor der Sommerpause auf einen Kompromiss verständigt. Die Beteiligten der Vereine müssten sich doch vorkommen wie in einem absurden Theater.

 Der SPD-Fraktionsvorsitzende, René Sartorius, bezeichnete den alten Vorschlag als nicht zielführend. Erst werde Geld ausgegeben, und dann schaue man, welche Leistungen es dafür gebe, es müsse genau anders herum sein, sagte er. Norbert Klan (Grüne) meinte, dass der Gegenvorschlag noch nicht abstimmungsreif sei. Weder sei eine GmbH gegründet worden, die den Regionalmanager einstellen könnte, noch sei die Diskussion in den Gemeinden des Rendsburger Umlands abgeschlossen.

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