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Ein Internetportal für nebenan

Nortorf Ein Internetportal für nebenan

Ein neues Internetportal macht es möglich: Nachbarn tauschen sich aus, Vereine stellen eine Rundmitteilung ein, und der Bürgermeister kann mit seinen Einwohnern chatten – und das alles in einem Umkreis von 20 Kilometern. Moritz Feldheim stellte „www.lokalportal.de“ in Nortorf interessierten Bürgern vor.

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Moritz Feldheim stellte in Nortorf das Konzept des neuen Internetportals Lokalportal vor.

Quelle: Karsten Leng

Nortorf. Im Kern funktioniert Lokalportal.de als ein Nachbarschaftsnetzwerk, das die Menschen in einem Dorf, einer Region oder einem Stadtteil miteinander verbindet. „Mit der Vernetzung eines Mikrokosmos im ländlichen Raum wollen wir auch dem demografischen Wandel Rechnung tragen“, erläutert Feldheim weiter. Primär gehe es dabei um Nachbarschaftshilfe, erläuterte Feldheim. Das Besondere: Die Akteure tummeln sich nicht im weltweiten Netz, sondern ausschließlich im Umfeld ihrer Heimatgemeinde. Die im Lokalportal ausgetauschten Informationen ließen sich, so versichert Feldheim, via Google nicht erreichen. Auch Nutzer aus anderen Regionen hätten keinen Zugriff.

 Die Registrierung ist einfach: Lokalportal.de aufrufen, Postleitzahl und Ort eingeben, anmelden mit Namen und Geburtsdatum. „Die meisten melden sich mit ihrem Klarnamen an, man kennt sich im Dorf ja ohnehin“, sagte Feldheim. Örtliche Nachrichten von Polizei, Feuerwehr oder der Gemeinde und ein Marktplatz runden das Angebot ab. Bislang habe das im März des vergangenen Jahres gestartete Projekt rund 3000 Nutzer. 40 Ämter und Gemeinden nutzten ebenfalls das Portal für Bekanntmachungen.

 Langfristig finanziert werden soll das derzeit noch vom Land und von der EU geförderte Portal über Werbung, die aber auf ein Minimum und auf lokale Anbieter beschränkt werden soll. Für die Nutzer selbst bleibt es kostenlos. Um nicht in einer Datenflut zu ersticken, können diese sich mit einfachen Funktionen auf das beschränken, was sie wirklich interessiert – zum Beispiel einenVerein oder die angrenzenden zwei oder drei Straßen. „Das haben die Nutzer alles selbst in der Hand“, so Feldheim.

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