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Bente Sophie und Joris

Neujahrsbabys Bente Sophie und Joris

Das Feuerwerk war noch gar nicht lange vorbei, als im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster das erste Baby geboren wurde. Um 1.39 Uhr erblickte Bente Sophie Fuchs das Licht der Welt. Dreieinhalb Stunden später zog die Imland Klinik in Rendsburg nach: Joris Walther wurde geboren.

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Carmen Walther und Gunar Bretzlaff freuen sich in Rendsburg über Familienzuwachs: Der kleine Joris kam an Neujahr um 5.10 Uhr auf die Welt.

Quelle: Veronika Sawicki

Neumünster/Rendsburg. Katharina und Torsten Fuchs strahlen ihr erstes Kind an. Mit Stolz im Blick präsentieren sie Bente Sophie, die 3420 Gramm auf die Waage bringt und 50 Zentimeter groß ist. „Es ist schön, dass wir das zusammen erleben können“, sagen beide, die sich für ein Familienzimmer im FEK entschieden haben. Davon gibt es in der Klinik zwei, wie die Leitende Hebamme Karin Laatsch erklärt. Mutter und Vater können gemeinsam mit dem Nachwuchs die erste Zeit auf der Wöchnerinnenstation verbringen.

 „Wir wussten, dass es ein Mädchen wird“, erklären die Neumünsteraner. Für den Namen Bente hatten sie sich schnell entschieden. „Er klingt gut und ist nicht so häufig“, begründen es die frischgebackenen Eltern. Da es jedoch ein Unisex-Name ist, musste ein weiblicher zweiter Name ausgesucht werden: Sophie.

 Joris Walther heißt das Rendsburger Neujahrsbaby 2016, das um 5.10 Uhr in der Imland Klinik zur Welt kam. Mit 56 Zentimetern und 4210 Gramm ist der süße Junge ein richtiger Wonneproppen. „Eigentlich sollte er schon am 30. Dezember kommen, aber er hat sich etwas Zeit gelassen“, erzählte Carmen Walther am Freitagmittag. Die junge Mutter lag rund 16 Stunden in den Wehen. „Es musste dann ein Kaiserschnitt gemacht werden, weil sein Köpfchen nicht durchpassen wollte“, so die 30-Jährige. An Schlaf war bisher nicht zu denken, denn an dem kleinen Baby könne man sich einfach nicht satt sehen.

 Den Namen wählten die frisch gebackenen Eltern aus Schacht-Audorf, weil er nicht so häufig vorkommt, erläuterte Papa Gunar Bretzlaff. „Wir hatten beide Listen, aber das war von Vornherein mein Favorit“, sagte der 36-Jährige. Mama Carmen musste sich erst an den Namen gewöhnen, empfindet ihn jetzt aber als perfekt.

 Die Geburten in Rendsburg sind in den vergangenen Jahren angestiegen, berichtete Hebamme Elke Karschner: 2015 kamen 937 Kinder zur Welt – 43 mehr als im Vorjahr. Auch in Neumünster gehen die Zahlen nach oben. Leitende Hebamme Karin Laatsch erklärte, dass im vergangenen Jahr mit 952 Geburten 38 Babys mehr als im Vorjahr geboren wurden. 526 Jungen und 443 Mädchen kamen im FEK zur Welt. Am 31. Dezember kam um 17.30 Uhr das letzte Baby fürs Jahr: ein Mädchen. „Eigentlich wollte die Mutter noch Silvester feiern, um 15.30 Uhr kam sie dann aber zu uns in die Klinik“, berichtet Karin Laatsch. Und der Neujahrstag , so prophezeite sie gestern Mittag, würde noch weitere Geburten parat haben.

 Die Tendenz der Geburten in Neumünster ist steigend, das FEK reagiert jetzt darauf und stockte deshalb zum Jahresbeginn das Personal auf der Wöchnerinnenstation auf. Karin Laatsch hofft insgeheim, in diesem Jahr die 1000-Geburten-Marke „knacken“ zu können.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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